Saturday, July 30, 2011

Probleme des Gartens im Juli

Genießen möchte man den Garten
Man kann natürlich über die vielen schönen Dinge im Garten schreiben. Mein Augenmerk soll aber hier auf die Problemzonen des Gartens im Juli ausgerichtet sein. Von denen gibt es eine ganze Reihe. Jeder der einen Garten besitzt, ist mehr oder weniger davon betroffen.

1. Das Hauptproblem des Gartens im Juli ist die Trockenheit. Wenn es auch in manchen Jahren sehr viel regnet, es gibt leider lange trocken Perioden, die besonders im Juli zu großen Problemen führen. Der Juli ist der heißeste Monat des Jahres und selbst wenn es gelegentlich viel erregt wird, führte die hohe Verdunstung und die hohen Temperaturen dazu, dass sehr schnell gehe gesamte Feuchtigkeit wieder weg ist.

Also geht man mit Gießkanne und Gartenschlauch meistens jeden Tag durch den Garten und versucht die Pflanzen vor dem vertrocknen zu retten. Ich persönlich brauche mindestens immer eine halbe Stunde um meine vielen Töpfe und die wichtigsten Stauden dem Trockentod zu entreißen. Es soll ja auch weiterhin schön aussehen und man will den Garten genießen. Wenn man ein Gefühl für die Pflanzen hat, kann man es auch einfach nicht mit ansehen, wenn sie in der Glut der Sonne leiden. 

Man kommt zu gar nichts anderem mehr - so kommt es mir manchmal jedenfalls vor - als sich mit Rettungsmaßnahmen für den Garten zu beschäftigen. Das ständige Umlegen des Gartenschlauchs erfordert immer wieder Überwindung,weil es ja über Wochen täglich zu erfolgen hat und auch rund um das Haus alles einigermaßen in Ordnung gehalten werden will.

Arbeitsvereinfachung:
Regentonnen überall im Garten
verteilen. Rindenmulch
hilft gegen Unkraut

Lösungsvorschläge: Werviele Blumenkübel und Blumentöpfe hat der ist selber Schuld, könnte man sagen. Vielleicht im nächsten Jahr weniger aufstellen? Das ist natürlich ein frommer Wunsch, aber man kann sich diesem Umstand einmal bewusst werden. Was mir sehr geholfen hat ist das Aufstellen von vielen bei Wassertonnen oder Regentonnen beziehungsweise Wasserbehältern Da gibt es in der Zwischenzeit ja auch ganz hübscher Exemplare von Wasserbehältern.

Wenn die Regentonnen früher rostige (alte Fässer) blau (alte mit Chemikalien gefüllte Fässer) oder giftgrün waren, so kann man heute alle möglichen Farbabstufungen kaufen. Ich habe mir jüngst drei weitere Regentonnen zugelegt und ganz bewusst auf eine dezente unauffällige dunkel grüne Farbe geachtet und dafür ein kleines bisschen mehr Geld ausgegeben. Man sieht sie jetzt kaum. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Wahl.  Möglich sind auch Felsenimitationen oder Kübel in eleganten Formen aus Plastik, die aber aussehen wie Krüge aus dem Süden. Es gibt also für jeden Garten etwas, was passt. Die Wasserbehälter muss man nun nicht unbedingt über das Regenwasser auffüllen lassen, sondern man füllt sie mit Leitungswasser auf. Wenn man das Abwasser Geld sparen will ist es heutzutage möglich,  einen extra Wasseranschluss nur für Gartenwasser und Wasser für Schwimmbecke und Planschbecken einbauen zu lassen.Bei den hohen Kosten für das Abwasser lohnt sich das wirklich, wenn man draußen viel Wasser verbraucht.

Die vielen Wasserbehälter sind wirklich sehr praktisch, denn ein weites Gehen zu den Blumenkübeln und zu den zu begießenden Pflanzen fällt sicherlich nicht nur mir schwer. Einfach soll es sei und schnell soll es gehen, mal eben im Vorübergehen die Pflanzen gießen, das ist wichtig.Deshalb stehen in meinem Garten jetzt insgesamt sieben Regentonnen und noch diverse kleinere Wasserbehälter. Auch die Hemmschwelle, überhaupt mit dem Gießen zu beginnen, sinkt deutlich.

Wenn man einen pflegeleichten Garten haben will, sollte man auch bei der Sortenauswahl schon beim Pflanzen aufpassen. Pflanzenarten, die viel Wasser benötigen sollte man am besten nicht kaufen oder sie nur in Bereiche pflanzen,wie man auch schnell und einfach wässern kann. Wenn man in diese Pflanzen schon hat, kann man sie verschenken, wenn man nicht unbedingt daran hängt oder man pflanzt sie in Gruppen in bestimmte Bereiche des Gartens, so dass man sie schnel bewässert hat.

Schön aber aufwändig:
Intensiv zu pflegende
Buchsbaumhecken
2. Ein nicht minder großes Problem ist die abnehmende Lust an der Gartenarbeit im Juli. Im Frühjahr ist man voller Begeisterung, man kann es kaum abwarten, das im März und April das Wetter schön ist. An einem prächtigen Tag tummelt sich alles im Garten, räumt auf, pflanzt um, bereitet für den Frühling vor. Auch die Baumärkte und die Gartencenter sind überfüllt. Es wird gekauft, noch bevor viele frostempfindliche Pflanzen überhaupt in den Garten gesetzt werden können. Bis zum Juli hat sich diese Freude am Garten mindestens halbiert. Man hat sich an das frische Grün gewöhnt und möchte den Garten vorwiegend  zur Erholung nutzen.

Ich selbst stelle immer wieder fest, dass mir dann die routinemäßigen Arbeiten immer schwerer fallen. Rasen mähen, dass Blumen Gießen, Stauden pflegen, Unkraut aus den Wegen und den Beeten entfernen, Zäune streichen, etc. Natürlich hat man noch Lust am Garten, aber man will den Garten auf den Garten auch genießen. Dazu gehört das Grillen, Freunde einladen, Feste feiern, gemütlich im Garten Kaffeetrinken und im Liegestuhl sitzen.

Gerne beschäftigt man sich noch mit Pflanzen, aber in der Intensität, wie es in der Garten erfordert? Da gibt es häufig eine große Diskrepanz. Hinzu kommt, dass man auch nicht unbedingt mehr die Zeit hat, denn gerade im Sommer gibt es viel mehr Freizeitaktivitäten. Außerdem fahren die meisten Leute auch in den Urlaub und dann ist der Garten oft nicht oder nur sehr unzureichend durch Verwandte oder Nachbarn versorgt. Wenn man aus dem Urlaub wieder kommt steht man vor einem großen Berg von aufgehäufter Gartenarbeit. Ob dann einige sehr sensibleStauden und frisch gepflanzte Sträucher oder Bäume nicht doch vertrocknet sind? Und das alles bei naturgemäßer abnehmender Lust an der Gartenarbeit.

Lösungsvorschläge: Es hilft, wenn man seinen Garten bewusster anlegt und sich über die abnehmende Motivation im klaren ist. Man sollte sich überlegen, wie viel Zeit man für den Garten wirklich aufbringen möchte. Der Garten soll eine Freude sein, aber den Eigentümern nicht zum Sklaven machen. Deshalb ist die Überlegung für den gewünschten maximalen Zeitaufwand, der unbedingt erforderlich ist, um den angestrebten Zustand aufrecht zu erhalten, eine ganz große Hilfe.

Wenn man meint, man verbringt zu viel Zeit mit dem Pflegen des Gartens, sollte eine Streichliste/ Veränderungsliste erstellt werden Das hat nichts damit zu tun, dass man die meiste Zeit des Jahres den Garten genießt und eigentlich auf nichts verzichten möchte. Vielleicht ist es manchmal trotzdem besser ein wenig den Rotstift anzusetzen.


Wiese anstelle von Rasen - auch schön,
nur anders und gewöhnungsbedürftig
 Hier nur Vorschläge, was man im einzelnen tun könnte. In vielen Fällen sind gar keine Änderungen des Pflanzenbestandes notwendig, nur eine Änderung der Bewertung der einzelnen Zustände hilft manchmal.Wichtig ist noch sich zu überlegen, warum man etwas tut: Mache ich es für mich, mache ich es um die allgemein üblichen Konventionen und Vorgaben der Leute zu erfüllen, kann ich vielleicht meine eigenen Ansprüche bewusst zurückschrauben?

- Muss der Rasen so oft gemäht werden? Es gibt auch die Möglichkeit mehr oder weniger große Areale einfach stehen zu lassen und zu einer Wiese werden zu lassen. Wenn man zum Beispiel auf einem Rasen eine quadratische oder eine symmetrische oder auch eine runde Fläche einfach bis zum Juli nicht mäht,kann das sehr schön aussehen und ist auch noch nützlich für Insekten. Im Laufe der Jahre siedeln sich Wiesenblumen an, man kann es auch durch Sammeln von Samen  und ausstreuen auf der gewünschten Fläche unterstützen. Wenn diese Wiesenflächen rundherum gemäht werden, sieht es auch nicht unordentlich (für den Ordentlichen) aus.

- Es hilft nur von anspruchslose und langsam bis mittelschnell wachsende Gehölze anzupflanzen. Dadurch würde der Aufwand für schneidern und pflegen gering gehalten.
- Sich überlegen, wofür man am meisten Zeit für Gartenarbeit verbraucht. Ist einem diese Zeit den Erfolg/ Gartengenuss  wert oder nicht. Falls es nicht der Fall ist, sollte man sich überlegen, wie man die Arbeit schneller machen kann, vielleicht mit besseren Hilfsmitteln. Ist eine Reduzierung des Aufwands nicht möglich, vielleicht kann man sich davon trennen?


Blumeninsel mit wilden Stauden
im Rasen. Es wächst wie es wachsen will
 - ab und zu überschüssiges Kraut entfernen.
  - Mental akzeptieren, dass der Garten nicht nicht immer Tipp topp aussieht. Es muss nicht perfekt sein. Das hört sich einfacher an, als es ist. Insbesondere wenn Konventionen und Verhaltensvorgaben vorliegen, wie etwas aussehen soll, dann ist es sehr schwer sich umzugewöhnen.Was sollen bloß die Nachbarn und Verwandten denken? Auch hat man viele Dinge einfach so gelernt, dass man gar nicht daran denkt, dass es anders sein könnte.  Davon kann man sich wenigstens ein bisschen lösen. Bewusstsein über diese Dinge hilft enorm.
- Nur begrenzte Gartenareale intensiv bewirtschaften, um seine Gartenliebhaberrei auszuleben.Teile des Gartens, oder sogar die größten Teile des Gartens nur pflegeleicht bewirtschaften und auch entsprechend umgestalten wäre eine Lösung. Pflegeleicht hat nichts damit zu tun, dass ein Garten nicht schön ist oder sein kann.
- Gegen zu viel Unkraut hilft Rindenmulchabdeckung der Beete.
- Obstbäume und Sträucher sind schön, sowohl die Blüte, als auch die Früchte. Aber man muss nicht unbedingt ernten.

Es gibt noch eine Menge weiterer Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten für einen einfacheren Garten mit mehr Genuß und weniger schlechtem Gewissen. Wenn jemand Vorschläge hat, was ich hier noch aufführen könnte, würde ich mich freuen. Bitte einfach zusenden. am besten gleich eine Text.

Beste Grüße
Wolf

Hier nun weitere Vorschläge (auf die ich warte):



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Thursday, June 9, 2011

Eine simple Kräuterschnecke kann jeder!


Kräuterspirale aus Mauersteinen - hier Tonziegel / Backstein

Eine ganz einfache Form von einer Kräuterschnecke beziehungsweise einer Kräuterspirale im Garten kann wirklich jeder anlegen. Die Argumente, ´´Zu aufwändig´´ , ´´Ich bin nicht geschickt genug´´, auch ´´Keine Zeit`` zählen nicht oder nur begrenzt. Es muss ja auch nicht groß sein. Klein aber mein, könnte das Motto für viele sein und so passt die Kräuterschnecke in fast jeden Garten.



Man sieht auf diesem Foto, wie einfach die Konstruktion ist. Es muss nicht perfekt sein!
Hier zum Beispiel eine ganz einfach aus Ziegelsteinen aufgeschichtet Kräuterschnecke aus dem zentralen Park in Oldenburg (das ist der Schlossgarten). Nicht mal sonderlich viel Erde ist in dieser Kräuterspirale hineingefüllt worden. Sieht diese Kräuterspirale etwa perfekt aus? Kaum. Einfach Steine aufhäufen, wie auch immer. Die Pflanzen stört das nicht und bepflanzt sieht es doch nett aus, oder nicht?

Das Argument, man hätte ja keine Steine, ist auch nicht stichhaltig. Wenn man wirklich einen Kräuterschnecke im Garten haben möchte, dann findet man auch die Steine dazu. Sofern es keine Natursteine gibt, können auch normale Mauersteine verwendet werden. Es werden hier zum Beispiel auch einfach Backsteine - Rote Ziegelsteinen verwendet. In Oldenburg gibt es auch natürlich vorkommend kaum andere Steine. Evtl. noch ein paar eiszeitliche inzwischen seltene Relikte. In der Architektur der Stadt wurden in der Vergangenheit nicht umsonst Backsteine verbaut, weil es eben nichts anderes Günstiges gab.

Auch muss man die Steine für eine Kräuterspirale ja nicht auf einmal und sofort haben. Man kann das ganze Jahr auch Stück für Stück bauen. Immer mal ein paar Steine hier und da mitbringen. Man findet sie auf dem Acker, im Bauschutt, wenn mal ein Haus abgebrochen wird oder man fragt einfach mal alle Leute die man kennt und auch die Nachbarn, ob sie nicht ein paar Steine herrumliegen haben. Stück für Stück kann dann die Kräuterspirale wachsen und auch Stück für Stück kann man sie bepflanzen.

Sehr günstig bekommt man inzwischen die Kräuter in jedem Supermarkt in der Gemüseabteilung. Kräuter sind fertig vorgezogen und im Topf zu kaufen. Auch Tüten mit Samen sind im Gartencenter immer zu haben. Also einfach mal die Entscheidung treffen und beginnen. Wer nie anfängt wird auch nie eine Kräuterspirale sein eigen nennen können.


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Monday, May 30, 2011

Sitzplätze

Sitzplätze, z.B. im Kloster Drübeck am Nordharz.

Durch Zufall fuhr ich am Kloster Drübeck am Nordharzrand vorbei und ich habe, da Zeit vorhanden, einfach einmal angehalten. Ein wirklich wunderschönes Ernte, dieses Kloster in Drübeck am Nordharz. Gleich außerhalb des Klosters fangen die Lage an und man kann wunderbar wandern. Das Kloster ist exzellent restauriert und als Tagungsort der evangelischen Kirche in Benutzung. Der Eintritt ist überall frei. Man hat versucht, die alten Strukturen des Klosters wiederherzustellen. Auch die alten Gartenstrukturen sind restauriert. Es gibt viele verschiedenene Gartenanlagen und auch einen Klostergarten mit Heilkräutern. Überall stehende Stühle und Bänke, auf denen man sich niederlassen kann. Die alten Mauern geben dem Ganzen ein wunderbares Flair. Besonders die Ruhe kann man genießen.

Ein paar dieser Sitzplätze habe ich fotografiert und möchte sie hier vorstellen. Die Sitzplätze zeichnen sich im Gegensatz zu vielen überladenene Hausgärten durch eine große Einfachheit aus.


Sitzguppe auf dem Rasen

Wirklich einfach ist es, die Sitzplätze einfach auf dem Rasen zu platzieren. Dazu dann ein klein wenig in die Margareten nicht abmähen und dahinter eine hübsche Natursteinmauer und das ganze noch unter einem Schatten spenden den Baum, fertig ist der romantische Sitzplatz.


Wunderschöne schlichte Bank

 Auch diese Bank ist klassisch schlicht. Die Wege sind symmetrisch und die Mauer gibt dem sich Ausruhenden Sicherheit von hinten. Die beiden Stühle passen nicht so recht dazu. Was noch am geometrischen Eindruck etwas stört, ist, dass die Bank nicht genau in der Mitte der Wegeachse liegt. Nichts desto trotz, es ist schön.

Klostermauer
 EineReihe von Bänken, im Hintergrund eine mit Efeu üppich überwachsene Klostermauer.

Eine interessante Hausfassade.




Versammlungsplatz für viele möglich
Einwundervolles Plätzchen. Ganz besonders gefällt mir die Anlage der Wege, die sich an dieser Stelle zu einem kleinen Platz erweitern. Hier kann man schöne feiern. In einem privaten Garten habe ich eine derartige Struktur noch nie gesehen,ich denke aber es würde auch ganz gut als zentrales Element in einem Privatgarten passen.

Hier noch eine Infotafel vom Kloster Drübeck.Wenn man mal im Harz Urlaub macht, lohnt sich ein Ausflug alle Mal. Das Kloster liegt im übrigen an der Straße der Romantik, die sich auf über 1000 km durch ganz Sachsen Anhalt zieht.


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Monday, April 18, 2011

Osterbäume und Ostersträucher: Irgendwie kitschig und doch schön!


Osterbaum mit vielen Plastikeiern und einer blauen Tonkugel, die schon fast wie ein Osterei wirkt.

Ostereier an Zweige zu hängen ist eine alte Tradition. Solange ich denken kann,  hatten wir im Haus zu Ostern eine Vase mit blühenden Zweigen und ein paar selbst bemalten Ostereier darann. Schon als Kind habe ich selbst, mit Begeisterung und bis ich nicht mehr konnte, Ostereier angemalt.Zunächst haben wir noch versucht die fragilen Eier in das nächste Jahr zu retten, aber meistens haben sie es nicht überlebt oder sie wurden im nächsten Jahr nicht wiedergefunden. Inzwischen gibt es Ostereier aus Holz, aus Plastik, aus Porzellan und aus was weiß ich nicht alles für Materialien u die Wohnung zu schmücken. 

Osterrtrauch, ebenfalls mit pflegeleichten Plastikeinern
Die Tradition beziehungsweise das Brauchtum Osterbäume und Ostersträucher im Freien zu schmücken ist meines Wissens jedoch noch nicht so alt. Erst in den letzten Jahren haben viele Leute eine Freude daran entdeckt. Ich selbst finde Ostersträucher wirklich schön, muss allerdings anmerken dass sie doch schon auf irgend eine Weise kitschig sind. Diese bunten Plastikeier, sie sind es ja, die meistens an den Sträuchern hängen, sind doch ganz schön grell. Aber vielleicht macht das ja auch ihren Reiz aus?


Osterbrauchtum: Hier einfarbige Plastikeier
 Während es in den letzten Jahren nur einfarbige Ostereier gab, nimmt die Vielfalt der Ostereier wirklich zu. Inzwischen gibt es nicht nur die Standardfarben Rot Grün Blau Gelb und Weiß, sondern auch alle anderen Farben des Farbenspektrums. Wer es Violett möchte, bitte schön,  er kann selbstverständlich einen violetten Baum in seinen Garten stellen. Und nicht nur die Farbe ist jetzt variationsreicher. Auch bei der Art der Bemalung gibt es inzwischen Punkte, Sterne, waagerechte und senkrechte Streifen und verwaschene ineinandergelaufene Farben, usw. Immer mehr ist möglich. Auch bei der Größe wird es variabel. Waren es ursprünglich nur Eier in Originalgröße -so groß wie eben ein Hühnerei ist - so findet man auf den Osterbäumen jetzt auch Minieier und übergroße Ostereier.

Bei dem was ich so beobachtet habe, handelt es sich fast ausschließlich um Plastikeier. Andere Materialien sind noch nicht "in " . Ostereier basteln hat eben den Nachteil, dass die Ostereier meistens nicht wetterbeständig sind. Es hilft aber, wenn man die gebastelten Eier mit einem wetterfesten Klarlack überzeiht. Einen Vorteil hat Plastik einfach: Plastikeier sind wetterbeständig und können alle möglichen Farben annehmen und Plastik ist und zerbrechlich. Das Einlagern bis zum nächsten Jahr ist wirklich kein Problem. Ich bin mal neugierig, was sich die Designer noch alles einfallen lassen, um den Nachbarn mit besonders schönen, besonders großen oder besonders teueren Ostereier übertreffen zu wollen. Damit können manche Leute eben auch Geld verdienen. Man denke nur an Weihnachten, was da nicht alles inzwischen so möglich ist. Ostern ist doch noch ein großes Experimentierfeld.

Ostereier zu Ostern müssen einfach sein, zumindest wenn man Kinder in jüngeren Jahren hat.

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Tuesday, March 22, 2011

Gewächshäuser: Auswahlkriterien / Erfahrungsbericht

Fast jeder Gärtner hätte gern ein Gewächshaus. Entweder man hat schon eines, dass nicht den Ansprüchen genügt, oder man beabsichtigt das erste Mal ein Gewächshaus aufzustellen. Ich blicke inzwischen auf 35 Jahre Erfahrung mit unterschiedlichen Gewächshäusern für den Hausgebrauch zurück.
Auf die Alterung der Materialien, die Haltbarkeit und das was praktisch ist, gehe ich weiter unten genauer ein.Es sind doch verchiedene Dinge wichtig.
Das hier ist nun mein gegenwärtiges Gewächshaus. Klein aber fein und mit einigen Gebrauchsspuren. Es ist in der Zwischenzeit mehr als 15 Jahre alt und für das, was es mitmachen musste, hat es sich gut gehalten. Ich bin damit sehr zufrieden. Die Kosten lagen damals um die 350 DM. Damit es stabiler ist, hatte ich ein Aluminium Fundament mit bestellt. Es schlug fast mit 50 % der Kosten für das Haus zu Buche. Hat sich das Fundament gelohnt? Nicht unbedingt. Wenn man ein Betonfundament erstellt ist das doch viel besser. Eine zusätzliches Alu Fundament ist dann nicht erforderlich.
Und das hier ist nun ein völlig neues Gewächshaus, etwas größer und noch nicht einmal fertig. Mein Nachbar hat es vor wenigen Wochen im Internet bestellt und es war außerordentlich günstig. Das Ganze für nur 200 € inklusive Versand. Es ist schon unglaublich, aber die Preise sind nicht gestiegenen. Die Bauweise ist einfach so geblieben, eine Zeichen dafür, dass es doch ziemlich in der Konstruktion ausgereift ist. Die Doppelstegplatten sind praktisch und wärmesolierend für den Nächte. Die Tür und das Fenster sind noch nicht fertig eingebaut. Das Glas beziehungsweise die Plastik Doppelstegplatten wurde erst gestern Abend eingesetzt. Das Haus ist größer als meines. Nun ja, mal sehen ob sich da was machen lässt? Brauche ich auch etwas größeres?

Nun zu den einzelnen Teilen von Gewächshäusern:

Die Doppelstegplatten
Die Doppelstegplatten sind enorm praktisch. Sie sind flexibel und vertragen auch Sturm. Selbst wenn sie herausgeweht werden passiert Ihnen normalerweise nichts und man kann sie hinterher wieder einsetzen. Im Gegensatz dazu sind echte Verglasungen doch etwas schwieriger. Mein erstes Gewächshaus hatte Glasfenster. Und Glas kann nun mal kaputt gehen. Nicht nur das Kinder auch mal mit Steinen und Stöcken werfen, auch Äste können abbrechen und ganz banale Dinge, wie zum Beispiel ein Apfel, der aus 2 m Höhe von einem überhängenden Ast auf das Glas fällt, bringt das Glas zum platzen. Äste werden nun mal länger und man merkt es gar nicht. Genau das ist mir passiert und es war sehr ärgerlich. Wenn man eine einzelne Scheibe beim Glaser bestellt, kostet es doch eine ganze Menge. Ich habe mich gewundert, wie teuer eine einfache dünne Scheibeglas ist im Gegensatz zu einem fertigen Fenster mit Rahmen und Doppelverglasung ist. Da verdient jemand ganz viel.

Doppelstegplatten haben aber auch ihre Nachteile. Sie werden im Lauf der Zeit doch etwas rauh und Algen wachsen sehr darauf. Die Scheiben (Platten) von den Gewächshäusern werden im Verlauf eines Jahres etwas Grün und jedes Frühjahr muss das Gewächshaus einmal mit Seiflaufe abgeschrubt werden. Insbesondere das Dach des Gewächshauses mit seinen Schrägflächen ist betroffen. Man braucht für die Reinigung mit einer Bürste circa 1,5 h. Das sollte am besten im Frühjahr vor dem Aussäen gemacht werden, denn die Pflanzen brauchen viel Licht.

Auf dem Foto sieht man einen Ausschnitt der Dachfläche von dem Gewächshaus. Es ist ganz schön grün. Man muss aber nicht denken, das Glas so viel besser ist. Wenn das Glas so schräg angeordnet ist, wird es auch grün, das ist eigene Erfahrung. Vielleicht nicht ganz so viel wie hier bei den Plexiglasscheiben, aber man muss es auch im Frühjahr reinigen. Das ist kein Argument gegen Doppelstegplatten. Ein Vorteil von Doppelstegplatten ist natürlich die Wärmeisolierung in die kalten Nächten, die im Frühjahr und im Herbst von Bedeutung für das Pflanzenwachstum oder das Überleben von Pflanzen sind. Doppelstegplatten sind also zu bevorzugen, wenigstens aus meiner Sicht.
Was bei Doppelstegplatten nicht so schön ist, ist das sich an den Schnittflächen unten und oben in die Platte sich Algen hineinziehen beziehungsweise ein wenig in die Platte hineinwachsen. Das sind immer ein paar Zentimeter und es sieht, wie das Foto zeigt, nicht ganz so gut aus. Das kann man auch nicht reinigen. Der Drecks sammelt sich einfach in diesem Bereich an, selbst wenn die Algen später absterben geht es nicht weg.
Mich stört das nicht sonderlich. Wenn man allerdings vielGeld für ein teures Gewächshaus ausgibt, sollten die Platten im Randbereich abisoliert sein. Da haben die großen Hersteller mit den teuren Gewächshäusern sicherlich dran gedacht - nehme ich jedenfalls mal an. Zum Vergleich auf dem nächsten Foto nun eine tadellose neue Doppelstegplatte aus dem Gewächshaus von meinem Nachbarn, noch nicht einmal 24 h eingebaut. Aber sie hat eine Nacht im Freien verbracht. Man sieht, warum es zum Algenwachstum kommt. In einem Gewächshaus sind nun mal offener freier Boden und wenn etwas angepflanzt ist, viele grüne Pflanzen, die Feuchtigkeit abgeben. Das schlägt sich auf den Platten nieder und wenn es dann noch sehr schön warm ist, wachsen die Algen prächtig.

Wenn Sie also an einem Gewächshaus interessiert sind richten Sie sich darauf ein, dass sie das Gewächshaus einmal im Jahr richtig abschrubben müssen. Auf dem Foto sieht man jede Menge Kondenswasser einer Nacht. Das Wasser kann innen sein oder je nach denen Temperaturverhältnissen auch außen. Entsprechend wachsen die Algen innen und außen, vorwiegend aber außen auf den Dachflächen und an den Wänden.

Die Dachrinne
Die Dachrinne ist bei Gewächshäusern meistens ziemlich klein. Sie hat aber auch nicht viel Funktion. Ob sie nun da ist oder nicht ist bei so kleinflächigen Gewächshäusern nicht sonderlich von Bedeutung. Die Wassermenge, die sich von einem kleinen Dach sammelt ist auch gering, so dass sich kaum eine Regentonne lohnt. Was aber so eine kleine Dachrinne kann, ist Dreck einsammeln. Das Foto ist recht schön gelungen. Dreck von einem Jahr ist hier zu sehen. Auch das pult man dann im Frühjahr aus der Rinne heraus.

Ich erinnere mich noch recht gut an das letzte Jahr. Zur Reinigung hatte ich keine Handschuhe an und siehe da man in dieser blöden scharfkantigen Dachrinne habe ich mir die Finger aufgeschnitten. Die Alu Profile sind schließlich nur aufgesägt, aber meistens nicht gut abgerundet. Wenn man also sein Gewächshaus vereinigt, immer Handschuhe anziehen, damit man sich nicht verletzt. Das weiß ich jetzt auch besser. Man lernt nie aus.
Die Befestigung der Doppelstegplatten / Glasscheiben
Die Befestigung der Doppelstegplatten und auch der Glasscheiben erfolgt mittels einfacher Drahtklammern, wie sie auf dem Foto zu sehen sind. Ein sehr einfaches Prinzip, sehr erfolgreich und seit Jahrzehnten unverändert. Man kann die Klammern übrigens auch selber biegen, wie ich es vor Jahren ausprobiert hatte, weil ich meine Ersatzklammern verlegt hatte. Ich war verwundert welche Eigenschaften doch einfach abgebogener Draht hat, wenn er in der richtigen Form vorliegt. Mir fehlen schon wieder ein paar Klammern und ich werde meinen Nachbarn fragen (der gerade sein Gewächshaus aufgestellt hat), ob ich ein paar bekommen kann. Schnorren ist doch einfacher als selbst biegen.

Die Aluminiumkonstruktion der Gewächshäuser
Das Alu Gestell von Gewächshäusern sieht zwar sehr dünn aus, aber es ist sehr stabil. Für das, was das Gestellzu halten hat,  ist die Konstruktion hervorragend geeignet. Man braucht sich also keine Sorgen zu machen, dass sie vielleicht zu leicht oder zu dünn geraten wäre. Es reicht.

Auf dem Foto sieht man die Konstruktion und Verschraubung einer Ecke eines Gewächshauses. Es hat ohne Nachziehen der Schrauben über viele Jahre gehalten und hat sich nicht gelockert. Also auch hier nur Lob für die Konstrukteure. Erwähnenswert ist noch, dass die Algen nicht nur innen auf den Scheiben und außen auf den Scheiben des ´´Glashauses´´ sitzen, sondern genauso die Aluminiumsprofile lieben. Man sieht es hier auch schön auf dem Foto. Wenn man das beseitigen will - es sitzt nicht fest - empfiehlt sich eine einfache Spülebürste mit Stiel. Dann kann man sich nicht so leicht an den scharfen Kanten verletzen.
Die Kunststoffdichtung an Fenster und Tür
Nicht ganz so stabil ist die Kunststoffdichtung an der Tür und am Fenster. Auch wenn es sich nur um dünne Laschen handelt, setzt nach Jahrzehnten doch der Auflösungsprozess ein. Insbesondere an der Tür, die man ja nun ständig auf und zu macht, gibt es Abnutzungserscheinungen, wie man sie auf dem Foto sehen kann.

Ich selbst finde das aber nicht weiter tragisch. Es stört mich nicht sonderlich und von daher habe ich es einfach ignoriert. Vielleicht kann man die Dichtung auch auswechseln, aber ob man die noch beim Hersteller nach so vielen Jahren bekommt ist eine ganz andere Frage. Wahrscheinlich muss man bei den Dichtungen erfinderisch und handwerklich geschickt sein. Ich habe immer wichtigeres in meinem Garten zu tun und bin deshalb nicht dazu gekommen und werde es wohl auch nicht mehr werden.

Das Fundament
Aus eigener Erfahrung weiß ich inzwischen, wie wichtig ein gutes Fundament ist. Es reicht nicht aus, ein gekauftes Aluminiumsfundament unter das Gewächshaus zu Schrauben und dann zu meinen man hat alles getan. Wichtig ist die stabile Verankerung im Boden. Dabei hatte ich selbst vor Jahren doch etwas geschlampt und das Gewächshaus mit dem gekauften Fundament ohne Befestigung nur auf Lockeresteine gestellt. Schauen Sie doch mal auf das zweitletzte Bild mit meinem Gewächshaus, da sieht man die Rotsteine immer noch locker übereinander geschichtet. Geändert habe ich das immer noch nicht. Eigentlich sollte man doch aus Schaden klug werden?

Es hatte zur Folge des bei einem Sturm das gesamte Gewächshaus circa 2 m in die Luft gehoben wurde, indem daneben stehenden Haselnußstrauch hineingeschleudert wurde und alle Scheiben aus Plexiglas beziehungsweise Kunststoff im ganzen Garten zerstreut waren. Die Alu Profile waren verbogen, verknickt und teilweise auch gebrochen. Es war ein großes Drama und das Gewächshaus hing ein paar Wochen im Haselnußstrauch, bevor ich mich aufraffen konnte, es daraus zu befreien.

Meine Frau, doch enorm handwerklich begabt ist und mit auch Freude an handwerklicher Arbeit, erklärte sich bereit, das Ganze wieder zu richten. Ich wäre nie darauf gekommen dass es überhaupt geht. Aber es ging. Sie tingelte auf den Alu Profilen, bog alles wieder zurecht und nach mehreren Tagen Arbeit war doch tatsächlich das Gewächshaus wieder in seiner Form zu erkennen obwohl es vorher nur ein Haufen wild verbogener und durcheinander hängender Alu Profile war. Es war unglaublich.

Die Plexiglasscheiben sind auch so stabil gewesen, dass doch tatsächlich nicht eine einzige davon durch den Sturm zerstört worden ist. Wieder ein Lob an die Konstrukteure dieser Gewächshäuser.
Das Fundament ist auch gar nicht so schwierig herzustellen. Man nehme einfach Rasenkantensteine und befestige sie in Beton. Auf dem Foto ist es sehr gut zu sehen. So gut, wie bei meinem Nachbarn hätte ich es auch gern. Wenn man das nicht selbst kann, lohnt es sich doch dafür eine Firma zu beauftragen. Die Stabilität von so einem Gewächshaus und die Lebensdauer hängt doch in entscheidendem Maße von dem Fundament ab.
Hier noch mal das gute Stück meines Nachbarn, wie ich es jetzt über die Hecke sehen kann.

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Tuesday, March 8, 2011

Der Frühling bricht durch den gefrorenen Boden

So wie diese kleinen Mini-Osterglocken brechen derzeit über eine die frühen Zwiebelblumen durch das Erdreich. Noch ist der Boden tief gefroren, aber die oberen Bodenschichten sind tagsüber schon ein paar Zentimeter aufgetaut. Das scheint für viele Pflanzen schon zu reichen.
Die Sonne hat schon eine enorme Kraft. Wenn man so in einem Wintergarten sitzt und die Sonne genießt, wird es einem richtig warm. Es ist einfach herrlich, wie schön dieses Gefühl von wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut ist. Man hat jetzt ihr auch schon lange genug gewartet. Genauso wie auf der Haut wirkt auch die wärmende Sonne für die Frühlingsblüher. Auch wenn es Nachts noch beträchtlich kalt wird und des Morgens mehrere Grade minus auf dem Thermometer zu sehen sind, scheint es den Frühlingsblühern nichts auszumachen. Der Kahlfrost ohne Schnee ist aber schon eine arge Blastung für alle Pflanzen. Das Gras ist wieder ganz grau geworden. Natürlich geht auch viel Ungeziefer bei diesem Wetter ein. Es hat eben alles seine Vorteile und Nachteile.
 Ob Schneeglöckchen oder Winterling, Frühlingsnarzisse oder sogar schon die ersten Blausternchen. Ein paar warme Tage tagsüber sind das auslösende Signal. Man kann die kleinen Blüten einzeln und als Frühlingspolsterpflanze genießen.

Vielleicht ein kleiner Tipp: Noch kann man die Frühlingsblüher umsetzen.Sofern der Boden nicht gefroren ist, kann man einfach mit einer Grabeschaufel kleine Horste Winterlinge oder Schneeglöckchen an eine andere Stelle setzten. Auch mehrfaches Teilen ist möglich.Gerade jetzt sieht man doch, wo noch ein paar Winterlinge oder ein paar Schneeglöckchen stehen könnte und so etwas Gelb oder etwas Weiß fehlt.

Ich denke, man sollte unbedingt jetzt in den Garten gehen und einmal nachschauen, was sich denn so tut. Wenn der eigene Garten nichts entsprechendes liefert, so ist ja vielleicht auch ein Spaziergang durch die Siedlung angebracht? Man kann weder etwas sehen, wenn man sich andere Gärten ansieht. Außerdem ist frische Luft ja etwas Feines.

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Sunday, February 27, 2011

Winterlinge im Schnee

Am robustesten scheinen mir im Frühjahr wirklich die Winterlinge zu sein. Es ist einfach wundervoll, mit welcher Widerstandskraft Winterlinge Frost und Schnee überstehen.Während Schneeglöckchen nach starkem Frost einige Tage brauchen, um sich von der Strapaze wieder zu erholen (die Stiele der Blüten liegen lange scheinbar welg auf dem Boden), scheinen Winterlinge völlig unbeeinflusst zu sein.





Diese Bilder von derWinterling-Kolonie aus meinem Garten soll auch denjenigen von der Schönheit überzeugen, die sich bisher um Winterlinge nicht gekümmert haben. Winterlinge leuchten so gelb, dass wohl jeder sie bemerken muss. Auch wenn sie klein sind machen sie sich in der Menge schon bemerkbar.Aber selbst in jede kleine einzelne Blüte eines Winterlings müsste eigentlich ausreichen, dass man ihn nicht mehr übersieht. Und was blüht sonst schon so früh im Garten so schön gelb?

Noch eine kurze Anmerkung: Immer mehr Frühlingsblüher, unter anderem natürlich auch Winterlinge, kann man im Februar und März vorgezogen in Töpfen kaufen und sofort in den Garten pflanzen, sofern der Boden nicht gefroren ist. Ich habe bei machen selteneren Arten oder Farbvariationen schon oft auf diese Methode zurückgegriffen, um nicht erst lange nach dem Pflanzen der Zwiebeln auf die Blütenpracht warten zu müssen.

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