Friday, November 26, 2010

Da ist er

Schneller als gedacht hat der Winter Einzug gehalten. Zwar ist es offiziell noch Herbst, aber wenn man jetzt aus dem Fenster blickt sieht es so aus, wie jedes Jahr im Winter: Temperaturen meistens um 0°, es liegt mal Schnee und mal nicht. Das Wetter ist nasskalt. Ich selbst hatte gehofft, wir würden noch ein wenig verschont bleiben.


Meine Reaktion ist nicht so wie die von den Kindern:" Oh es schneit". Und rein in die Winterklamotten und raus in den Schnee. " Wo sind die Handschuhe." Danach wurden sie für 2 h nicht mehr gesehen.

Das Ergebnis sieht man auf dem Foto. Ein Schneemann, recht hübsch anzusehen mit individuellem Schmuck. Das was man im Garten so findet ist hervorragend geeignet um Hut, Nase und Mund zu bilden. Meine Stöcker zum Anbinden von Pflanzen, die ich schon sorgsam an die Seite geräumt hatte, bilden die Arme.

Da es noch zwischendurch taut und leicht über 0 °C ist, hat der Schneemann von gestern die Nacht gerade noch gut überstanden und wird wohl am heutigen Tag - vielleicht schon in den nächsten Minuten - sich ins Gras legen müssen. Das Foto gleich nach dem Frühstück kam deshalb gerade noch rechtzeitig.

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Wednesday, November 17, 2010

Stiefmütterchen für den Spätherbst

Welche blühenden Blumen im Herbst noch als Herbstdekoration genutzt werden können schränkt sich von Tag zu Tag mehr ein. Täglich ist im November leichter Frost möglich. Die Wettervorhersagen treffen mehr oder weniger ein. Je nach Lage hat es auch schon leichten Frost gegeben.

Mir wird immer mehr bewusst, dass sich Stiefmütterchen wirklich hervorragend zur Dekoration von unserem Holztisch im Hof, für den Hauseingang und auch im Eingangsbereich zur Straße eignen.

Stiefmütterchen gibt es inzwischen in immer mehr interessanten Farben und Farbkombinationen. Ich hatte dieses Jahr mal bewusst darauf geachtet und unterschiedliche Exemplare der Stiefmütterchen gekauft. Es gab einmal Zeiten, da gab es nur gelbe Stiefmütterchen und blaue Stiefmütterchen (Das ist aber lange her). Inzwischen haben die Züchter sehr gute unterschiedliche Rottöne entwickelt, auch das blaue gibt es in allen Schattierungen. Gut gefallen mir auch Stiefmütterchen im Orange. Was den Züchtern auch gelungen ist, sind riesige Blüten bei den Stiefmütterchen zu erzeugen.

Wenn man sich mal das andere Spektrum von Pflanzen ansieht, die im November noch solch große und schöne Blüten haben, so gibt es eigentlich nichts? Mir fällt jedenfalls im Moment nichts ein. Die anderen Pflanzen für den Herbst wirken meistens über die Blattfarbe, über ein üppiges Grün oder mit vielen kleinen winzigen Blüten.

Wichtig ist noch das Kriterium: Frostverträglichkeit. Stiefmütterchen sind da doch sehr kulant. Wenn sie nicht in exponierten Schalen stehen, sondern direkt in die Erde gepflanzt werden, überleben sie sogar den Winter. Außergewöhnlich bei den Stiefmütterchen finde ich auch die Blütendauer. Ich habe das Gefühl, dass bei Temperaturen zwischen null und 10° (Tag und Nachtschwankungen) die Blüten sich über Wochen halten.

Nach den Erfahrungen aus den letzten Jahren werde ich dieses Jahr die Stiefmütterchen ins Haus holen, wenn Nachttemperaturen unterhalb von -2° angesagt werden. Die Blüten vertragen einen stärkeren Frost nicht. Da kalte Zeiten bis Ende Dezember meistens nur ganz wenige Tage auftreten, lohnt sich der Aufwand und man hat bis zum Ende des Jahres einen wundervollen Blütenschmuck am Hauseingang beziehungsweise wie bei uns, auf dem Tisch im Innenhof.



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Tuesday, November 16, 2010

Im Winter fehlt es oft an Grün. Da hilft zum Beispiel der Ilex

Der November ist für mich der dunkelste Monate im Jahr. Das ist natürlich nur eine relative Betrachtung, denn der Dezember ist ja eigentlich viel dunkler, zumindest sind die Tage kürzer. Es liegt wohl daran, dass der Dezember doch durch das bevorstehende Weihnachtsfest viel mehr durch Betriebsamkeit gekennzeichnet ist, die Straßen sind hell erleuchtet und es gibt viele private Termine gibt: Also gar keine Zeit zum nachdenken.

Im November passiert bei den meisten Leuten nicht viel. Es wird von Tag zu Tag dunkler und das bemerkt man jeden Tag. Die Natur ist auf dem Rückzug und Ende November haben auch die letzten Bäume ihr Laub verloren. Da fällt dann wieder besonders auf, was jetzt zu dieser Zeit eigentlich noch richtig grün geblieben ist.

Es ist zum Beispiel die Ilex. Mit seinen dunkelgrünen gewellten und stacheligen Blättern ist er mir kürzlich an dieser Hausfassade aufgefallen. Ich war ganz überrascht, denn an so einer exponierten Stelle und in dieser Funktion habe ich einen Ilex noch nie gesehen. Außerdem ist das Pflänzchen neben einem Fußgängerweg ja auch ein wenig stachelig, vielleicht zu stachlig. Andererseits fällt es die Leute auch ein wenig vom Hausherrn. Ilex verliert die Blätter den ganzen Winter über nicht und wirkt bei Schnee noch viel schöner.

Ilex kann man übrigens sehr gut schneiden und in eine beliebige Form bringen. Das sollte man jedoch nicht mit einer Heckenschere tun, sondern jeden Zweig einzeln mit einer Rosenschere kürzen. Sonst werden auch zu viele Blätter beschädigt und die werden dann gelb und braun, hängen lange am Strauch, sehen nicht gut aus und fallen erst nach langer Zeit ab.

Leider wächst Ilex nicht besonders schnell, so dass man Geduld braucht. Ich schätze mal dieses Exemplar auf 15-20 Jahre. Wer Ilex auch schön findet, viel Zeit und Geduld hat, der kann es ja mal mit Ilex probieren. Ende November kann man Ilex noch pflanzen.

Abgeschnittene Äste und Zweige von Ilex kann man im übrigen sehr gut zu Dekorationszwecken benutzen. Auch nach dem Abschneiden bleiben die Zweige noch lange grün und wirken dekorativ. Ilex ist als Deco für Tische bei Hochzeiten und anderen Festivitäten geeignet, in Kombination mit Blumen und kann auch für die Weihnachtsdeco benutzt werden. Zum Beispiel kann man Ilex in Silberbronze oder Goldbronze eintauchen. Das wird sehr edel.


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Sunday, November 14, 2010

Abschied vom Sommer / Sonnenblumen

Sonnenblumen sind auch im Herbst noch ganz robust dem schlechter werdenden Wetter gegenüber. Frost vertragen Sie jedoch nicht. Es hängt immer davon ab, wann eine Sonnenblume gesät wird. Man kann also in mehreren Schüben seine Sonnenblumen säen. Selbst Anfang November gibt es dann noch so Prachtexemplare, wie hier auf den Fotos zu sehen.

Dieses schöne Exemplar hat sich von selbst, anders kann ich es mir jedenfalls nicht vorstellen, in einer der Mauern des Gartens vom Blankenburger Schlosses im Nordharz ausgesät. Entweder hat oben jemand Sonnenblumenkerne gegessen oder ein Vogel hat einen Sonnenblumenkern in der Mauerritze verloren.

Die Mauer ist übrigens nicht mit Mörtel gebaut worden. Sie ist allein geschichtet und neigt sich ganz leicht aus der Senkrechten in den Hang hinein. Das eine nur geschichtete Mauer Jahrhunderte hält, ohne dass Sie durch den Hangdruck umfällt, hat mich doch sehr erstaunt. Wenn ich da mir meine geschichteten Mauern ansehe, die z.T. bereits nach einem Winter durch das Gefrieren der dahinter liegenden Erde aus der Senkrechten herausgedrückt werden, dann frage ich mich wirklich, wie man so was macht.

Die Sonnenblume ist ein schöner Abschluss des Sommers. Selbst wenn man ihn gern noch länger hätte, muss man nun endgültig akzeptieren, dass es vorbei ist. Anfang November haben wir noch 8 Wochen dunkler werdende Tage vor uns, und dann geht es wieder aufwärts, aufwärts mit der Tageslänge. Für mich selbst ist das ein entscheidender Augenblick. Ich genieße dann jede Minute, die der Tag länger wird.

Nächstes Jahr werde ich meine Sonnenblumen auch später legen, damit ich im Herbst noch etwas davon habe. So viel blüht jetzt ja nun wirklich nicht mehr.

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Sunday, November 7, 2010

Halloween: Schnitzereien aus Zuckerrüben / Es muss nicht immer Kürbis sein

Halloween: Es muss nicht immer Kürbis sein! Meine Kinder zusammen mit den Nachbarskindern haben zum Halloween anstelle von Kürbis sich einen ganzen Nachmittag auf das Schnitzen von Zuckerrüben gestürzt. Voller Begeisterung haben sie die Küchenmesser aus der Schublade geholt und sich den Zuckerrüben gewidmet.

Herausgekommen sind hübsche Halloween-Schnitzereien. Das erste Foto zeigt zugleich die Gesamtwirkung aller gesammelten ´´Kunstwerke´´.

Ich fand die Idee zum Halloween einfach Klasse. Das ist Kreativität, wie ich sie sehr gern sehe. Jede Zuckerrübe wurde von innen ausgehöhlt, meistens vor den Augen, Nase und Mund geschnitzt. Im Inneren war jeweils Platz für ein Teelicht.
Auch Zuckerrüben können zum Halloween ganz schön gruselig sein. Neben Furcht einflößenden Masken gab es auch noch Totenköpfe, eine Schmuckschatulle und ein Stuhl (der allerdings nicht ausgehöhlt war.


Hier nun noch die Schmuckschatulle aus Zuckerrüben, die ich auch ganz hervorragend gefunden habe. Halloween hat sich doch als Fest ganz gut etabliert. Es liegt sicherlich auch daran, dass es viele Monate vor diesem Termin nichts entscheidendes an großen Festivitäten gibt. Das nächste ist auch erst Weihnachten. Halloween hat sich also einen guten Termin ausgesucht.

Halloween ist im übrigen wahrscheinlich auf ein keltisches Fest zurückzuführen. Man vermutet, dass es einmal der Jahreswechsel war. Hexen, Ende des Sommers, Ernte der Früchte und Druiden sollen eine Rolle gespielt haben. Für unsere Region finde ich deshalb Halloween ganz passend, denn die Kelten haben ja hier einmal gewohnt oder sind zumindest hier durchgezogen. Es ist einfach etwas sehr ursprüngliches aus der Zeit noch vor dem Christentum. Halloween gehört also hierher und sollte ruhig gefeiert werden.


Bei Licht besehen sehen die Kürbis ähnlichen Schnitzereien aus Zuckerrüben auch noch ganz gruselig aus, finde ich. Die schrumpelige Oberfläche der Zuckerrüben wirkt schon von allein.

Interessant fand ich auch den Geruch, den diese Halloween Schnitzereien nachts verursacht haben. Zuckerrüben bestehe er zu einem sehr großen Teil aus Zucker. Durch die Teelichte wurden die Figuren von innen ´´angekokelt´´. Es roch die ganze Zeit ziemlich stark nach karamellisiertem Zucker. Hat schon mal jemand Karamell Bonbons selbst gemacht? Genau dieser Geruch waberte durch unseren Hof.
Das vorletzte Foto zeigt die Schmuckschatulle. Auch das war eine interessante Idee. Wirklich erstaunlich, was man zum Halloween doch so alles aus Zuckerrüben schnitzen kann.


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