Thursday, April 23, 2009

Buchsbaum als Hochstamm / Buchsbaumkrankheit


Ich versuche seit Jahren Buchsbaum als Hochstamm zu züchten. Ich bin sozusagen nahe daran, aber irgendwie funtioniert es nicht so recht.

Auf dem Foto sieht man einen Hochstammbuchsbaum , der schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Er steht dort seit einem Jahr. Die Zucht erfolgt an einer entlegenen Ecke des Gartens, dort habe ich noch ein paar kleinere Exemplare. Der Buchsbaumhochstamm auf dem Foto sieht gar nicht gut aus. er hat ganz gelbe Blätter und ich befürchte fast, dass er diesen Sommer nicht überstehen wird. Mein Sorge ist jetzt, dass ich die gefürchtete Buchsbaumkrankheit irgendwie eingeschleppt habe.

Möglicherweise ist es aber auch nur der schlechte lehmige Boden, der durch Baggerarbeiten ( Rohrverlegung ) nach oben befördert worden ist. Im übrigen ist es schon die 2. Pflanze Hochstammbuchsbaum, die mir dort einzugehen droht. Hat jemand eine Idee?




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Wednesday, April 22, 2009

Lehmiger Boden und Frühlingsblüher

Auf dem Foto sieht man Frühlingsblüher ( Scilla, Schneeglöckchen - schon verblüht, Krokusse - ebenfalls schon verblüht). Sie Frühlingsblüher sollten eigentlich im Zentrum des Beetes ihr Auskommen finden und in Bezug auf das Bild, weiter unten sollte eine Staude stehen. Nun hat die untere Staude aber sich so massiv vermehrt, dass ich sie mindestens genauso massiv verkleinern musste. Da ich nicht so recht etwas wegwerfen kann habe ich sie an andere Stellen verpflanzt. Ob das so richtig ist, ist mir im Nachhinein nicht so klar, weil die Staude sich ja doch ein wenig wie Unkraut verhält.



Nun ja, die Löcher habe ich mit Erde ausgefüllt. Dabei habe ich aus Versehen die nicht so gute lehmige Erde gewählt, die hier für diese Gegend üblich ist. Diese Erde enthält kaum Humus und ist extrem lehmig.

Was ich früher nicht glauben wollte kann man hier gut sehen. Es hat lange nicht geregnet und die Erde ist zu einem massiven Klumpen verbacken und das ist jetzt entscheidend: Es sind doch wahrhaftig Trockenrisse zu sehen. Ich dachte immer, die gäbe es nur im Watt- und Marschboden. Jetzt werde ich auch im eigenen Garten eines besseren belehrt.

Da muss nun viel Humus hinein. Solchen Boden mögen übrigens die meisten Frühlingsblüher auch nicht. Es gibt einen Bereich im Garten, wo mir doch tatsächlich alle Schneeglöckchen und Krokusse eingegangen sind. Es hat zwar zwei Jahre gedauert, aber in diesem Jahr ist alles weg, obwohl ich so viele Zwiebeln hingepflanzt hatte. Sogar der Buchsbaum mag das nicht. Er ist klein und mikrig und auffallend gelb. Für den Bereich muss ich mir auch noch etwas einfallen lassen. Man lernt nie aus. Vielleicht gibt es ja auch einen speziellen Dünger bei so einem Boden. Hat da jemand Erfahrung?




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Kirschlorbeer mit Frostschaden - Was ich so mache

Auf dem Foto sieht man rechts einen Kirschlorbeer mit völlig braunen Blättern und links eine Pflanze mit noch weitestgehend grünen Blättern (ehrlicherweise gesagt, es sind unterschiedliche Arten, die Sorte auf der rechten Seite sieht im ganzen Garten so aus). Ich habe die Pflanzen gesetzt, damit auch im Winter etwas Grünes da ist. Normalerweise funktioniert das auch mit Kirschlorbeer, dieses Jahr sind aber bei allen meinen Pflanzen die Blätter braun geworden: Frostschaden verursacht wohl durch Trockenheit in einigen Pflanzenpartien.


Das ist jetzt nicht so ein schöner Anblick. Das hat mich auch gleich gestört und ich habe mir gesagt, versuche doch mal die Blätter einfach abzupflücken. Wenn man mal Zeit hat, kann man es ja probieren.

Ich war recht überrascht, dass es gar nicht ging bzw. sehr schlecht möglich war. Die Blätter waren an den Stielen noch Anfang April sehr fest mit der Pflanze verbunden.

Nun ja, habe ich mir gesagt, dann eben nicht. Ich warte mal was passiert.

Die ersten Tage im April waren sehr warm, so um die 20 Grad und im Garten gab es sozusagen Explosionen, was das Wachstum anging. Auch der Kirschlorbeer hat sich daran beteiligt. Er hat zwar noch keine neuen Blätter bekommen, sondern er hat sich wohl darauf vorbereitet. Plötzlich lagen überall die braunen Blätter herum. Der Kirschlorbeer hat sich von seine Blättern getrennt. Die restlichen Blätter ließen sich nun zu meinem Erstaunen fast leicht von der Pflanze entfernen. Schütteln hat schon die Hälfte der restlichen Blätter zu Boden befördert.

´ Leider ´ habe ich einen so intensiven Garten, bin ja selbst Schuld, dass ich auch die Blätter aufsammeln muss. Meine Wunsch ist es nämlich, dass unter den Pflanzen Frühjahrsblüher einen Lebensraum finden. Die gehen aber durch so viele Blätter ein, weil sie ja kein Licht bekommen. Ich habe also also aufgesammelt. Wenn ich mich so aus der Ferne betrachte verstehe ich schon, warum Nachbarn mit den Kopf schütteln können. So ist das halt mit Hobbies.

Im übrigen habe ich ein ähnliches Phänomen bei der Hainbuche festgestellt. Die Hainbuche hat den ganzen Winter die trockenen Blätter. Ich vermute mal, sie dienen ein wenig als Schutz für die Pflanze. Anfang April dann innerhalb von nur 3-4 Tagen bleibt auch nicht ein einziges Blatt am Strauch. Die Blätter müssen einfach abgeworfen werden, bevor das neue Blattwerk kommt. es behindert sonst die Pflanze zu sehr. Die Natur hat das schon gut eingerichtet.

Hat das jemand auch bei anderen Bäumen und Sträuchern beobachtet?




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Gartenteiche: Was so alles möglich ist / Kindersicherung

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man einen Gartenteich anlegen kann. Ich wollte immer etwas Großes, aber dagegen stand damals, dass Kinder so leicht darin ertrinken. Der Familienkonsens war deshalb: Das kommt nicht in Frage.

Nicht mal ein kleines Tümpelchen, denn es ist in der Tat so, dass auch Kinder darin unglücklich hineinstolpern können und das war es dann. Ich selbst habe als Kind einmal erlebt, wie ein Spielfreund von mir in meinem Beisein nur durch Glück von meinem Vater aus dem Teich gezogen werden konnte. Ich war dazu nicht in der Lage, er war einfach zu schwer. Ebenso im Bekanntenkreis ist ein Kind beim Dänemarkurlaub im Schwimmbecken ertrunken. Keiner hat es gesehen und dann war es passiert. Die Familie war noch am auspacken und das Kind war nicht zu finden.



Nach ein paar Jahren konnte aber doch eine Lösung für unseren Garten gefunden werden. Die Lösung sieht man hier auf dem Foto. Ich habe kleine Teiche angelegt, die alle samt und sonders mit Baustahlmatten abgedeckt worden sind. Die sind so stabil und haben solche Maschenweiten, dass kein Kinderkopf hindurchpasst und auch ein Kind problemlos darauf gehen kann. So schön sieht es nicht aus. Aber die Alternative, kein Gartenteich, nicht mal einen kleinen, wurde so vermieden.

Das Foto ist von ca. Mitte April und noch sieht alles sehr braun aus. Aber die Sumpfdotterblume blüht schon und die wilden Erdbeeren fangen auch schon an wieder grün zu werden. Ab dem späteren Frühjahr ist alles rundherum grün. Das lästige Unkraut wird von den Walderdbeeren auch kaum durchgelassen, so wuchsfreudig sind die Walderdbeeren. Man könnte auch sagen, Walderdbeeren sind eine andere Form von Unkraut, denn man muss aufpassen, dass sie nicht in die Beete wachsen.

Walderdbeeren kann man einfach aus dem Wald mitnehmen. Dort wo sie wachsen gibt es sie in großen Mengen und wenn sie erst mal angewachsen sind, vermehren sie sich prächtig.



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Hochbeeteinfassung mit Baumschnitt - Eine von vielen Möglichkeiten

Auf diesem Bild gibt es viel zu sehen. Was ich gern zeigen wollte ich die Einfassung des Hochbeets mit alten Ästen und Zweigen. Ich werfe ja schon fast nichts mehr weg, Zweige auch nicht mehr. Diese Einfassung ist schon 3-4 Jahre alt und hält immer noch. Ich finde es einfach schön.
Von den Scherbenhaufen habe ich schon an anderer Stelle berichtet. Das ist sicher auch Ansichtssache, aber manchen gefällt´s vielleicht.





In die Beete habe ich Tontöpfe eingesetzt, die mir auch irgendwie ´kaputtgegangen´ sind. Oben sehen sie noch gut aus. Darin setze ich immer Sommerblumen. Rundherum zupfe ich aus, was mir nicht gefällt. Es ist immer allerlei Saat im Beet von den letzten Jahren und dann sieht das Ganze jedes Jahr anders aus.

Eigentlich sollte es ja ein völlig aufgeräumtes Beet, unter anderem auch für etwas Nützliches (wie Gemüse) werden. Das ist mir aber irgendwie entglitten. Ich lande doch immer wieder bei Blumen.

Im Vordergrund sind übrigens die Dachbalkenreststücke, die bei der Dacherneuerung übrig geblieben sind. Die gefallen mir nicht so sehr, irgendwie ein Stilbruch. Aber jetzt nach ein paar Jahren sieht man ihnen mehr das Alter an und jetzt geht es schon wieder. Es zu ändern habe ich bisher nicht die Zeit gehabt.

Die senkrechten Stöcke, die den Zaun aus Ästen halten müssen so langsam erneuert werden. Mal sehen, ob ich es schaffe. Ich denke in diesem Bild sind eine ganze Menge Ideen. Man muss ja nichts nachmachen, aber man kann dadurch doch Anreize bekommen.

Wenn Sie mal etwas haben, was Sie so geschaffen haben, dann schicken Sie es mir mit e-Mail. Bilder sollten von Ihnen sein, damit es keine Urheberrechtsverletzungen gibt. Ich zeige es dann hier.



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Blumen-Amphore: Schön anzusehen

Hier stelle ich meine Blumen-Amphore (oder wie der Name auch immer ist) vor. Ich habe sie mal vor 20 Jahren in Italien gekauft. Nach dem Urlaub war das Auto übervoll mit Ideen und dem ganzen Gepäck.

Damals gab es in Deutschland noch nicht so viel wundervolle Keramik und ich war hell auf begeistert. Leider konnte ich auch nur Einzelstücke mitnehmen und außerdem war es mir auch zu teuer.



Jetzt im Frühjahr ist die Amphore auch noch nicht richtig bepflanzt, es wirkt deshalb auch noch nicht ganz so.

Bedauerlicherweise habe ich einen Frostschaden festgestellt. Das Unterteil ist vom Oberteil abgeforen. Es steht nur locker auf und im Endeffekt muss sich nur noch eine Taube daraufsetzten und es fällt um. Wenn man das Bild vergrößert kann man es auch sehen. Es gibt dort eine sichtbare Absplitterung. Bisher habe ich es noch nicht geschafft die Blumenamphore zu kleben. Ich denke dieser Superkleber aus dem ein Euroshop - natürlich eine ganze Packung - müsste gehen.

Immerhin hat das Ganze 20 Jahre gehalten, muss ich jetzt wohl sagen. Zukünftig werde ich alleTonwaren im Garten besser im Winter ins trockene stellen. Aus Schaden wird man eben klug.

Unten am Sockel ist übrigens Waldmeister. Der wächst hervorragend im Garten. Nehmen Sie ein kleines Pflänzchena us dem Wald mit und pflanzen sie es im Garten ein. Halbschatten reicht. Waldmeister ist absolut anspruchslos. Dieses Jahr haben wir es sogar geschafft, eine Bowle davon zu machen. Man muss nur daran denken, dass man den Waldmeister vor der Blüte erntet. Im Mai ist es schon zu spät. Die Blätter sollten im Alkohol auch nur maximal 30 Minuten einwirken, sonst löst sich zu viel Kumarin, das ist schädlich und gibt enorme Kopfschmerzen.




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Perlhyazinthen und Scilla säen sich selbst

Zu sehen ist eine Trockenmauer. davor eine Einfahrt mit Natursteinen. Der Rand der Einfahrt ist nicht befahren und dahintreten kommt auch kaum vor. Jetzt im April blühen hier prächtig Scilla und Perlhyazinthen ( Traubenhyazinthen ).

Die Pflanzen am unteren Ende der Steinmauer haben sich alle von allein ausgesät. Unkraut habe ich immer gezupft und auch mein sonst übliches Abflammen des Unkrauts habe ich mir hier gespart. Zumindest nicht, solange diese Frühlingsblüher nicht eingetrocknet sind. Sie können das Foto vergrößern, um es sich mehr im Detail anzusehen. Ich finde es sehr schön. Als Dekoration liegt dort auf der Mauer übrigens noch eine Tonscherbe von einem ehemals schönen Topf, der der Vergänglichkeit anheim gefallen ist.


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