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Sunday, August 15, 2010

Die Zeit der Fuchsien: ab August bis zum Frost

Fuchsien gibt es in Europa seit dem 18. Jahrhundert. Sie gehören interessanterweise zu der Familie der Nachtkerzen (Onagraceae). Fuchsien gehören zu den Standard Sommerblumen, die im Frühjahr in größeren Mengen neben den anderen Sommerblumen preiswert angeboten werden.

Fuchsien mögen den Hochsommer eigentlich gar nicht besonders gern. Sie lieben feuchtes, regenreiches und bedecktes Wetter. Bei direkter Sonne wachsen sie zwar auch, aber viel schöner entwickeln sie sich im lichten Schatten ohne direkte Sonne.
Auf dem ersten Foto sieht man zwei Exemplare, die als Hochstamm gezogen sind. Sie stehen an einer Wand, überdacht von einem üppigen Rankgewächs (Clematis) überwölbt und werden nur von der frühen Morgensonne beschienen. Den ganzen Tag über haben sie keine direkte Sonne. Das ist ein idealer Standort; man sieht wie üblich sie sich entwickelt haben. Grundsätzlich sind Hauswände mit Ostausrichtung und Nordausrichtung sehr gut für Fuchsien geeignet. Natürlich geht es auch in einem geschickten Abstand unter Büschen und Bäumen.

Ab Mitte August und September kann man die Fuchsien dann in die direkte Sonne stellen. Die Sonne ist dann nicht mehr so kräftig und hat genau die richtige Kraft für die Fuchsien.




Fuchsien kommen in Südamerika und Neuseeland natürlich vor. In Europa fühlen sie sich zum Beispiel im südwesten vonIrland außerordentlich wohl. Da eine Fuchsie ganz leichten Frost verträgt, findet man Fuchsien in Irland in langen Hecken, die 2 m und höher werden können. Wenn man mit der Pflege seiner Fuchsie in Deutschland beschäftigt ist und sich freut, wenn sie einigermaßen üppig wachsen, ist man von über 2 m hohen Hecken förmlich überwältigt. Wer eine außerordentlich faszinierende Natur sehen will, der sollte sich einmal Süd-West Irland ansehen. Durch den Golfstrom sinken die Temperaturen dort kaum unter 0°; es ist immer feucht und viele Planzenarten kommen dort unter milden Bedingungen in üppiger Vielfalt vor.

Vermehrung von Fuchsien: Fuchsien lassen sich ganz einfach vermehren. Man nimmt einfach ein Stück Zweig einer Fuchsie, der noch nicht übermäßig verholzt ist und steckte ihn in normale Blumenerde zu etwa 50 % ein. Den Steckling stellt man an eine sonnengeschützte Stelle und er wächst mit nahezu 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit an, wenn man ihn ausreichend feucht hält. Die Vermehrung von Fuchsien ist wirklich einfach.

Überwinterung: Die Überwinterung von Fuchsien ist auch kein Problem, wenn man einen frostfreien, nicht zu warmen Raum hat. Maximal 10° sollten es sein, wenn die Pflanzen eine ideale Ruhephase im Winter durchmachen sollen. Für einige Monate (von Dezember bis Mitte März) kann man die Fuchsien sogar in einen völlig dunklen Raum, zum Beispiel einen Keller stellen. Voraussetzung ist aber, wie gesagt, dass der Keller ausreichend kalt ist. Die Pflanzen verlieren dann alle Blätter. Gießen darf man aber auch im Keller nicht vergessen. Sofern man Fuchsien in einem wärmeren Raum überwintert, benötigen die Fuchsien jedoch ausreichend Licht.

Auf dem letzten Fotos sieht man übrigens eine von mir selbst gezogene Fuchsie als Hochstamm. Dafür braucht man etwas Geduld: es dauert mindestens zwei Jahre um ein solches Exemplar heranzuziehen.

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Sunday, May 2, 2010

Wohin mit der Leiter? Leitern im Garten unterbringen und benutzen

Kennen Sie das auch? Die Leiter braucht man im Garten sehr oft, aber die Leitern sind an schwierigen umständlichen Stellen untergebracht. Meistens hängen oder stehen sie im Gartenhaus, in der Garade, in der Werkstatt oder im Gerätehaus. Immer ist es schwierig sie aus der Ecke zu holen, immer steht etwas davor. Immer ist sie schwer und unhandlich.

Hier ist die Lösung: Unordentliche Leute lassen sie im Garten herumstehen. Das sieht nicht gut aus. Wie ist es aber, wenn man eine super dekorative Leiter im Garten einfach stehen lässt? Man sehe zum Beispiel die blaue Leiter auf dem Foto. Sie steht da so und sieht gut aus.

Die Leiter auf dem Foto kann problemlos genutzt werden und man kann sie stehen lassen wo man will. Immer sieht esdekorativ und nicht unordentlich aus.

Es ist auch die Lösung für mich persönlich. Meine Leitern liegen auf einem flachen Dach. Ich komme gerade so daran. Trotz Sport ist es immer eine unangenehme Wuchterei, diese Leitern vom Dach herunter zu holen. Man überlegt immer zweimal die eine Leiter zu nutzen. Noch schwerer ist es, es mental zu schaffen, diese wieder auf das Dach zu hiefen. Ich denke mal anderen geht es auch so bei der Leiternnutzung. Oder gibt es andere einfache Lösungen?

Was muss ich also tun? Ich muss sie nur blau anstreichen (oder doch bunt?). Man könnte auch auch die Kinder beauftragen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Ich muss mich allerdings noch erkundigen, ob man auch eine Aluleiter antreichen kann. Vielleicht ist auch eine bestimmte Farbe für Aluminium erforderlich? Das auf dem Foto ist eine Holzleiter. Holz verrottet natürlich und man kann sie nur ein paar Jahre im Garten stehen lassen, bevor es zu unsicher wird und man die Leiter aus Holz austauschen muss (bzw. man lässt die alte Leiter einfach irgendwo im Garten stehen und lässt sie einwachsen, vielleicht als Stütze für eine Clematis?

Wenn man seine Leiter noch verschönern will, so kann man z.B. im Sommer einen Hängetopf mit Geranien, Fuchsien oder Petunien daran hängen - nur so als Idee. Wenn man die Leiter braucht lässt sich die Rankpflanze schnell abnehmen.

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Tuesday, June 9, 2009

Winterharte Fuchsien: Gar nicht so einfach, dass sie den Winter überstehen

Winterharte Fuchsien ( Fuchsia magellanica) sind so eine Sache für sich. Seit Jahren versuche ich sie in meinem Garten anzusiedeln, aber erst seit vorletztem Jahr ist es mir gelungen. Winterhart ist bei Fuchsien so eine Sache. Sie sind es nämlich nur bedingt.

Hier ein überlebendes Exemplar (schon im 2. Jahr). Es steht wohl nicht so optimal. Rundherum stehen lauter Osterglocken, deren Blätter noch nicht abgestorben sind. Die Blätter wurden zur Seite gelegt, damit die winterharte Fuchsie überlebt und wachsen kann.

Zuerst habe ich damit angefangen, mir von einer Nachbarin, die einen Ableger von einer Bekannten im Dorf bekommen hatte, einen Zweig einer winterharten Fuchsie mitbringen zu lassen. Fuchsien kann man ja ganz einfach über Stecklinge vermehren. Der Steckling ist auch ganz gut angewachsen. Dann hat er aber den Winter nicht überlebt.

Folglich habe ich mir gedacht, ich probiere es im nächsten Jahr aufs neue, mache es aber besser. Ich habe gleich drei Stecklinge genommen. Die Pflanzen haben sich den Sommer über wieder sehr gut entwickelt. Die Freude war groß und natürlich habe ich auch immer ein Fragezeichen hinter meinen Versuch gemacht.


Hier eine wunderbares Expemplar, dass den Winter überlebt hat.

Im nächsten Jahr dann das Warten. Fuchsien kommen immer spät, aber das Warten hat sich leider nicht gelohnt. Wieder nichts. Alle drei Pflanzen erfroren. Frostschäden, leider.

Man macht es ja immer besser. Ich habe mir also doch eine Pflanze von den winterharten Fuchsien ( Fuchsia magellanica ) im Baumarkt gekauft und diese in den Garten gesetzt. Da ich erst auf meine Stecklinge gewartet hatte, dass sie austreiben war es etwas später im Sommer. Die Pflanze ist dann den Rest des Jahres über sehr gut gewachsen.

Im nächsten Jahr – die Prozedur mit den winterharten Fuchsien geht schon über viele Jahre – hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass etwas nicht in Ordnung ist. Erst spät habe ich festgestellt, das die Fuchsie immer noch nicht ausgetrieben ist. Es hat sich leider auch nicht mehr geändert. Winterharte Fuchsien! Ich war doch ärgerlich.



Die einzige Plfanze, die abgestorben ist. Jetzt im Juni ist nichts mehr zu machen.


Und noch ein Überlebender



Die neue Art, bzw. die neue Farbe von Fuchsia magellanica


Da ich diese winterharten Fuchsie aber auf jeden Fall haben wollte unternahm ich gleich noch einen Versuch, kaufte recht buschige und große Pflanzen, unterschiedliche Farben und pflanzte sie an unterschiedliche Stellen. Im Winter habe ich die Fuchsia magellanica mit Laub abgedeckt.

Und siehe da, nur eine Pflanze ist eingegangen. Die Freude war groß. In diesem Jahr habe ich gleich noch eine neue Farbe gekauft. Sie kostete nur 1,99 Euro bei Hellweg, es war ein Angebot. Ich lasse mich überraschen und gebe den Pflanzen wieder Winterschutz.

Meine Begeisterung für die winterharten Fuchsien kommt übrigens von einem Besuch in Irland. Im Westen der Insel erwärmt der Golfstrom die Landschaft so stark, dass dort sogar einige Palmenarten überleben und eben auch winterharte Fuchsien. Sie werden dort bis zu 2,50 m hoch. An einigen Stellen gibt es Hecken mit solchen Fuchsien. Es war wirklich beeindruckend. Wer außergewöhnliche Natur liebt sollte unbedingt mal von Südwesten Irland nach Nordwesten Irlands reisen. Die Natur ist unglaublich und verändert sich über eine geringe Entfernung enorm.

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Monday, April 20, 2009

Gewächshäuser / Automatische Lüfter: Praktisch besonders in der Übergangszeit

Gewächshäuser sind besonders in der Übergangszeit sehr praktisch. In der Übergangszeit hat man aber auch sehr stark schwankende Temperaturen. Das kommt vor allem durch die schon sehr starke Sonneneinstrahlung, bzw. durch die noch sehr starke Sonneneinstrahlung.



Bild 1: Anlehnhaus von Beckmann. Sie sind solide, aber auch immer etwas teurer als alternative Gewächshausanbieter

In meinen vielen Jahren Gewächshauserfahrung habe ich festgestellt, dass die zu große Hitze im Haus, besonders im Frühjahr doch so einigen Pflanzen gar nicht bekommt. Zuerst fand ich die hohen Temperaturen immer sehr toll und habe gar nicht die negativen Wirkungen auf die Pflanzen so bewertet, wie ich es hätte tun müssen. Viele der Pflanzen, z.B. Fuchsien, die später ins freie sollen, leiden doch enorm und lassen die Blätter hängen.

Eine Möglichkeit der Lüftung ist, die Tür am Tag zu öffnen. Da kommt man aber auch nicht immer hinterher. Es gibt wohl bei jedem immer wieder Tage, wo man es vergisst. Seit ein paar Jahren habe ich einen automatischen Fensteröffner. Die sind gar nicht so teuer und gibt es schon ab 30 Euro. Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jetzt kann man doch immer unbesorgt sein. Nur das Einbauen war nicht ganz so einfach. Die vorhandenen Löcher haben nicht zu dem Fensteröffner gepasst. Es ist dann deshalb empfehlenswert, den Fensteröffner des Herstellers des Gewächshauses zu verwenden.

Praktisch und wichtig ist es auch, immer die Tür zu fixieren. Bei starkem Wind schlägt sonst die Tür zu. Irgendwie hat der Hersteller Beckmann daran selbst nicht gedacht. Ich hatte bisher Glück und es ist nichts passiert. Mein Türstopper ist immer ein Topf mit Blumen, oder wie in diesem Jahr, einfach ein umgekehrter Blumentopf.














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