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Sunday, November 7, 2010

Halloween: Schnitzereien aus Zuckerrüben / Es muss nicht immer Kürbis sein

Halloween: Es muss nicht immer Kürbis sein! Meine Kinder zusammen mit den Nachbarskindern haben zum Halloween anstelle von Kürbis sich einen ganzen Nachmittag auf das Schnitzen von Zuckerrüben gestürzt. Voller Begeisterung haben sie die Küchenmesser aus der Schublade geholt und sich den Zuckerrüben gewidmet.

Herausgekommen sind hübsche Halloween-Schnitzereien. Das erste Foto zeigt zugleich die Gesamtwirkung aller gesammelten ´´Kunstwerke´´.

Ich fand die Idee zum Halloween einfach Klasse. Das ist Kreativität, wie ich sie sehr gern sehe. Jede Zuckerrübe wurde von innen ausgehöhlt, meistens vor den Augen, Nase und Mund geschnitzt. Im Inneren war jeweils Platz für ein Teelicht.
Auch Zuckerrüben können zum Halloween ganz schön gruselig sein. Neben Furcht einflößenden Masken gab es auch noch Totenköpfe, eine Schmuckschatulle und ein Stuhl (der allerdings nicht ausgehöhlt war.


Hier nun noch die Schmuckschatulle aus Zuckerrüben, die ich auch ganz hervorragend gefunden habe. Halloween hat sich doch als Fest ganz gut etabliert. Es liegt sicherlich auch daran, dass es viele Monate vor diesem Termin nichts entscheidendes an großen Festivitäten gibt. Das nächste ist auch erst Weihnachten. Halloween hat sich also einen guten Termin ausgesucht.

Halloween ist im übrigen wahrscheinlich auf ein keltisches Fest zurückzuführen. Man vermutet, dass es einmal der Jahreswechsel war. Hexen, Ende des Sommers, Ernte der Früchte und Druiden sollen eine Rolle gespielt haben. Für unsere Region finde ich deshalb Halloween ganz passend, denn die Kelten haben ja hier einmal gewohnt oder sind zumindest hier durchgezogen. Es ist einfach etwas sehr ursprüngliches aus der Zeit noch vor dem Christentum. Halloween gehört also hierher und sollte ruhig gefeiert werden.


Bei Licht besehen sehen die Kürbis ähnlichen Schnitzereien aus Zuckerrüben auch noch ganz gruselig aus, finde ich. Die schrumpelige Oberfläche der Zuckerrüben wirkt schon von allein.

Interessant fand ich auch den Geruch, den diese Halloween Schnitzereien nachts verursacht haben. Zuckerrüben bestehe er zu einem sehr großen Teil aus Zucker. Durch die Teelichte wurden die Figuren von innen ´´angekokelt´´. Es roch die ganze Zeit ziemlich stark nach karamellisiertem Zucker. Hat schon mal jemand Karamell Bonbons selbst gemacht? Genau dieser Geruch waberte durch unseren Hof.
Das vorletzte Foto zeigt die Schmuckschatulle. Auch das war eine interessante Idee. Wirklich erstaunlich, was man zum Halloween doch so alles aus Zuckerrüben schnitzen kann.


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Monday, August 31, 2009

Der Komposthaufen: Wie er aussehen könnte

So ein Komposthaufen hat eine wichtige Funktion im Garten. Natürlich ist es wichtig, welchen Abstand zum Nachbarn man einhält. Es tauchen viele Fragen auf, wie z.B. Wie soll ich den Komposthaufen anlegen?, Was mache ich gegen Ratten, beziehungsweise wie vermeide ich Ratten, Was werfe ich alles auf den Kompost?, Was sollte ich lieber in den Biomüll werfen? und Wie soll man einen Komposthaufen anlegen ?

Mir geht es jetzt aber darum, wie so ein Komposthaufen aussieht, wie und wo er in den Garten passt, und wie er möglichst schön und harmonisch in den Garten eingegliedert werden kann. Ein Komposthaufen muss kein Schandfleck sein.



Besonders im fortgeschrittenen Jahr kann so ein Komposthaufen auch wirklich eine Augenfreude sein. Ein wunderschönes Beispiel habe ich im Garten der Familie Kollwitz gesehen. Die Familie Kollwitz aus Börßum im Landkreis Wolfenbüttel hatte Anfang August ihren Garten im Rahmen der offenen Pforte für die Öffentlichkeit geöffnet.

Der Komposthaufen war mit zwei aus meiner Sicht idealen Pflanzen für den Komposthaufen bepflanzt. Einerseits haben sie den Kürbis als Nutzpflanze ausgewählt. Der Kürbis braucht den guten Boden und kann sich auf den Komposthaufen prächtig entwickeln. Derjenige Gärtner, der auch etwas ernten möchte, hat mit der Auswahl des Kürbis sicher die richtige Wahl getroffen (wenn genug Platz da ist).

Für denjenigen Gärtner, der nicht unbedingt eine Nutzpflanze braucht, ist die Auswahl der Kapuzinerkresse als andere Möglichkeit sehr empfehlenswert. Die Kapuzinerkresse braucht zwar einige Zeit, bis sie sich entwickelt, aber im Spätsommer und insbesondere dann im Herbst, wenn andere Pflanzen schon auf dem Rückzug sind, entwickelt sich die Kapuzinerkresse mit unglaublicher Wuchskraft. Sie wächst, so scheint es, von Tag zu Tag stärker und lässt sich nur durch den ersten Frost aufhalten. Ich bedaure es jedes Jahr, indem ich vergessen habe, die Kapuzinerkresse auszusäen.


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