Im Januar kann man einiges tun, insbesondere wenn kein Schnee liegt und die Temperaturen doch um einiges über 0° sind. Zu tun gibt es eigentlich immer. Der Vorteil des Januar ist, dass das Unkraut nicht wächst, genauso wenig wie die Stauden, Bäume, Blumen,etc; dass keine neuen Blätter auf die Beete fallen, kurzum, dass der Garten einfach zum Stillstand gekommen ist.
Man sieht, was man getan hat. Und das sogar für ein paar Wochen.
Das ist zur Wachstumsperiode im Sommer doch ganz anders. Wenn man da einmal das Unkraut entfernt hat und den Rasen gemäht hat, sieht es nach zwei Wochen genauso schlimm aus wie vorher (meint man wenigstens).
Was gibt es denn nun an Gartenarbeit zu machen?
Es sind vor allem Aufräumarbeiten. Fange ich doch einfach mal mit etwas Unwichtigem an: Die Blumenuntersetzer reinigen. Ich habe es immerhin geschafft, alle Blumenuntersetzer an einem Ort zu versammeln. Da sich so ein schönes Foto ergeben hat, möchte ich es auch hier vorstellen. Selbst das schon ist eine ganz schöne Arbeit, weil es (wenigstens bei mir) doch sehr viele sind, alle Untersetzer ausgeschrubt werden müssen. Dafür hole ich mir natürlich warmes Wasser aus dem Haus. Früher habe ich mal das Wasser aus der Regentonne genommen, aber man lernt ja dazu. Warum ich zuerst so dumm war, mir die Finger abzufrieren weis ich wirklich nicht mehr. Man denkt manchmal doch zu wenig darüber nach und macht es so, wie man es immer gemacht hat. Ein wenig hinterfragen der eigenen Taten kann wahrscheinlich jedem nicht schaden. Ich versuche mich mal daran zu halten.
Hier nun eine Liste mit Dingen, die ich mir vorgenommen habe:
- Stauden abschneiden
- so viel Biomaterial schreddern wie möglich (Wiederverwertung, sinnvoll Abdeckmaterial, etc.)
- Schreddermaterial auf die Gartenwege streuen
- Blätter von den Blumenbeeten entfernen
- Unkraut aus den Blumenbeeten entfernen. Was jetzt noch winzig klein ist und kaum Wurzeln hat (man kann es im Januar und Februar wunderbar leicht herausziehen), ist bei warmen Wetter in ein paar Wochen schon ziemlich groß und fest verwurzelt - ist echt so. Zur Zeit ist das einfach!
- Blumenkübel säubern und für das Bepflanzen vorbereiten
- Weihnachtsdeko entfernen
- restliche Blätter vom Rasen abharken
- Gartengeräte auf Funktion überprüfen (mal sehen, ob ich es dieses mal schaffe)
- Obstbäume schneiden, soweit es nicht friert. Die Kiwis müssen auch gestutzt werden
- Gerade noch kann man die Beete mit den Frühlingsblühern betreten. Wenn es ein paar Tage warm gewesen ist, wird das nicht mehr möglich sein. Also mit diesen sensiblen Blumenbeeten im Garten beginnen
Das ist das, was mir so bei kurzem nachdenken alles in den Sinn kommt. Natürlich habe ich noch einiges vergessen, was möglich ist. Es ist auch klar, man schafft nicht alles, aber man kann im Januar eben auch Gartenarbeit machen und aus der Liste sich etwas aussuchen, was man für richtig hält. Was man im Januar nicht schafft, geht auch noch im Februar. Das ist aber kein Grund es aufzuschieben.
Wenn man jetzt 10° plus hat (wie im Moment gerade), hat man das Gefühl, es ist Frühling und man könnte fast ein T-Shirt anziehen. Ein einfach unglaubliches Gefühl, wenn man so lange Wochen tiefe Minusgrade hatte.
Hier noch ein Eindruck einer Staudenrabatte in meinem Garten. In diesem Bereich befinden sich lauter Großstauden ab 1,50 m Höhe. Man sieht, dass noch viel zu tun ist. Also packen wir es an. Wenn es morgen wieder so einigermaßen warm ist, werde ich gleich nach dem Frühstück wieder in den Garten gehen. Die Gartenarbeit ruft auch im Januar.
Ein Link zu der Seite http://www.garten-anders.de würde sehr helfen, das Tagebuch bekannter zu machen. Wenn Sie dazu die Möglichkeit haben, im voraus vielen Dank. Sofern Sie einen eigenen Beitrag oder einfach nur schöne selbst gemachte Bilder haben, senden Sie diesen / diese bitte einfach an: info@garten-anders.de100%;">
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Saturday, January 15, 2011
Tuesday, August 25, 2009
Trockener Sommer, Regen und Regenwasser, Regentonnen
Wir hier in Mitteleuropa sind unbedingt auf feuchte Sommer angewiesen, wenn man einen üppigen und prachtvollen Garten haben möchte. Mir wird von Jahr zu Jahr immer klarer, dass die Pracht im Garten doch viel größer sein könnte, als es ist, wenn man nur genug Regen hätte.
Umso bedeutender ist es, das vorhandene Wasser optimal zu nutzen. Man kann natürlich mit dem Leitungswasser gießen, aber das kostet immer mehr und besser ist es, alles Wasser, was auf die Dachflächen fällt, mit Regentonnen und Zisternen aufzufangen. Ich selbst habe immer noch zu wenig Regentonnen und mir auch zu wenig Gedanken über das Auffangen von Wasser gemacht.
Meine derzeitig drei Regentonnen muss ich immer wieder mit Leitungswasser auffüllen, damit ich in ausreichendem Maße meine Blumen, Stauden, Rabatten, etc. gießen kann. Eigentlich bräuchte ich drei bis viermal soviel Regentonnen, damit ich mit dem Regenwasser vielleicht auskommen könnte. Aber ich glaube doch auch das würde nicht reichen. Wenn man viele blühende Stauden hat und zusätzlich noch einjährige Sommerblumen, dann braucht man einfach viel Wasser .
Heute war so ein Tag, wo es endlich einmal wieder geregnet hat. Es war zwar nicht ausreichend,
aber es hat ausgereicht, wieder einmal etwas Wasser in die Regentonnen zu bringen. Außerdem muss man jetzt mindestens zwei Tage im Garten nicht gießen. Das spart auch eine Menge Zeit.
Ich habe meiner Familie freudig mitgeteilt:" Endlich regnet es, ist das nicht toll!" Die Reaktion war nicht so, wie ich es in meiner Euphorie erwartet hatte. Anstelle einer Bestätigung, erntete ich nur ungläubige Blicke und man beschwerte sich über das schlechte Wetter. Dabei haben wir Temperaturen von 25° mit gelegentlich etwas Regen!

Wieder einmal wurde mir bewusst, dass ein Gartenliebhaber und Pflanzenfreund ganz anders denkt, als der Normalbürger, der sich mit anderen Dingen beschäftigt. Ich finde immer noch es ist heute ein Superwetter: Es ist warm, es ist sogar feucht warm, und man muss das Wetter einfach genießen. Es ist einfach ein super Wachstumswetter.
Noch zum Thema Regen, Regenwasser, Regentonnen: Das Regenwasser ist so viel besser als das normale Leitungswasser. Das Regenwasser wäscht immer die ganzen Nährstoffe aus dem Vogelkot, der auf das Dach fällt. Im Regenwasser hat man deshalb gleich sehr viele Nährstoffe gelöst. Die Pflanzen lieben das, man muss sie einfach nur Fragen.
Grundsätzlich bin ich besorgt, den Garten zu intensiv zu gestalten, weil ich die Befürchtung habe, dass die Sommer von Jahr zu Jahr trockener werden und ich das Gießen nicht mehr schaffe beziehungsweise es zu aufwändig wird. Wir hatten ja nicht umsonst in den letzten 10 Jahren die fünf heißesten Sommer seit der Statistik der Temperaturaufzeichnungen. Damit wäre ich wieder dabei, dass es wohl unbedingt notwendig ist, das System mit den Regentonnen zu optimieren.
Wahrscheinlich muss nicht nur ich darüber nachdenken.
Noch eine kurze Erklärung zu den Bildern: Zwei Bilder zeigen die Regentonnen, die durch hineinfallende Tropfen beziehungsweise in einem Fall fast durch ein kleines Bächlein intensiv in Bewegung sind. Das ist ein schönes Bild, wenn es lange nicht geregnet hat. Bei zwei Bildern handelt es sich um die Einläufe, die die Regentonnen speisen. Bei dem letzten Bild habe ich noch versucht, den fallenden Tropfen zu fotografieren. Aber das gibt die Kamera wohl dann doch nicht her.
Ich hoffe es gibt noch andere Leute, die Regen und Wärme so genießen können, wie ich.
Umso bedeutender ist es, das vorhandene Wasser optimal zu nutzen. Man kann natürlich mit dem Leitungswasser gießen, aber das kostet immer mehr und besser ist es, alles Wasser, was auf die Dachflächen fällt, mit Regentonnen und Zisternen aufzufangen. Ich selbst habe immer noch zu wenig Regentonnen und mir auch zu wenig Gedanken über das Auffangen von Wasser gemacht.
Meine derzeitig drei Regentonnen muss ich immer wieder mit Leitungswasser auffüllen, damit ich in ausreichendem Maße meine Blumen, Stauden, Rabatten, etc. gießen kann. Eigentlich bräuchte ich drei bis viermal soviel Regentonnen, damit ich mit dem Regenwasser vielleicht auskommen könnte. Aber ich glaube doch auch das würde nicht reichen. Wenn man viele blühende Stauden hat und zusätzlich noch einjährige Sommerblumen, dann braucht man einfach viel Wasser .
Heute war so ein Tag, wo es endlich einmal wieder geregnet hat. Es war zwar nicht ausreichend,aber es hat ausgereicht, wieder einmal etwas Wasser in die Regentonnen zu bringen. Außerdem muss man jetzt mindestens zwei Tage im Garten nicht gießen. Das spart auch eine Menge Zeit.
Ich habe meiner Familie freudig mitgeteilt:" Endlich regnet es, ist das nicht toll!" Die Reaktion war nicht so, wie ich es in meiner Euphorie erwartet hatte. Anstelle einer Bestätigung, erntete ich nur ungläubige Blicke und man beschwerte sich über das schlechte Wetter. Dabei haben wir Temperaturen von 25° mit gelegentlich etwas Regen!

Wieder einmal wurde mir bewusst, dass ein Gartenliebhaber und Pflanzenfreund ganz anders denkt, als der Normalbürger, der sich mit anderen Dingen beschäftigt. Ich finde immer noch es ist heute ein Superwetter: Es ist warm, es ist sogar feucht warm, und man muss das Wetter einfach genießen. Es ist einfach ein super Wachstumswetter.
Noch zum Thema Regen, Regenwasser, Regentonnen: Das Regenwasser ist so viel besser als das normale Leitungswasser. Das Regenwasser wäscht immer die ganzen Nährstoffe aus dem Vogelkot, der auf das Dach fällt. Im Regenwasser hat man deshalb gleich sehr viele Nährstoffe gelöst. Die Pflanzen lieben das, man muss sie einfach nur Fragen.
Grundsätzlich bin ich besorgt, den Garten zu intensiv zu gestalten, weil ich die Befürchtung habe, dass die Sommer von Jahr zu Jahr trockener werden und ich das Gießen nicht mehr schaffe beziehungsweise es zu aufwändig wird. Wir hatten ja nicht umsonst in den letzten 10 Jahren die fünf heißesten Sommer seit der Statistik der Temperaturaufzeichnungen. Damit wäre ich wieder dabei, dass es wohl unbedingt notwendig ist, das System mit den Regentonnen zu optimieren.Wahrscheinlich muss nicht nur ich darüber nachdenken.
Noch eine kurze Erklärung zu den Bildern: Zwei Bilder zeigen die Regentonnen, die durch hineinfallende Tropfen beziehungsweise in einem Fall fast durch ein kleines Bächlein intensiv in Bewegung sind. Das ist ein schönes Bild, wenn es lange nicht geregnet hat. Bei zwei Bildern handelt es sich um die Einläufe, die die Regentonnen speisen. Bei dem letzten Bild habe ich noch versucht, den fallenden Tropfen zu fotografieren. Aber das gibt die Kamera wohl dann doch nicht her.
Ich hoffe es gibt noch andere Leute, die Regen und Wärme so genießen können, wie ich.
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