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Thursday, June 24, 2010

Kunst / Kunsthandwerk und Pflanzbehälter in Kombination

Im Garten kann man jede Menge Kunst und Kunstobjekte sowie Kunsthandwerk unterbringen. Ein nettes Beispiel ist der auf dem Foto abgebildete Kopf. Es ist einerseits ein Pflanzbehälter und andererseits eine hübsche Dekoration.

Dem Kopf kommen sozusagen die Pflanzen auch aus den Ohren wieder heraus. Pflanzen (sukkulente Pflanzen) befinden sich in dem Pflanzbehälter nicht nur auf dem Kopf, sondern auch links und rechts im Bereich der Ohren.

Wenn man sich derartige Kunstobjekte mit Funktion zulegt, muss man darauf achten, dass die Pflanzbehälter hart genug gebrannt sind. Entweder nimmt man im Winter den Kopf mit in einen frostfreien Raum oder sie müssen die teilweise hohen Minustemperaturen vertragen und dürfen nicht zerplatzen. Ich würde aber aus meinen Erfahrungen das Erstere empfehlen.

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Thursday, May 20, 2010

Hauswurz: Deko für Sommer und Winter / Im Mai und Juni pflanzen

Gerade in der Pflanzenzeit sollte man nicht den doch immer wiederkehrenden Winter vergessen. Diese Anmerkung mag im Frühjahr vielleicht etwas seltsam klingen, aber gerade im Frühjahr kann man den Hauswurz ganz besonders gut vermehren und Töpfe und Schalen für den Winter vorbereiten. Hauswurz ist besonders gut als Winterdekoration verwendbar, denn der Hauswurz ist winterhart. Die Wirkung von Hauswurz ist im Winter wie im Sommer sehr ähnlich. Und es sieht doch gut aus, nicht wahr (siehe z.B. das erste Foto)?

Hauswurz gibt es in den unterschiedlichsten Farben: in allen Schattierungen von Grün, einschließlich ganz hellgrün bis ganz dunkel grün, im bläulichen Tönen und dann gibt es noch verschiedene Abstufungen von Rot. Oft ist auch die Kombination von unterschiedlichen Hauswurzen reizvoll.

Man kann Hauswurz kaufen aber auch mit Gartennachbarn tauschen. Praktisch ist es, das Hauswurz so unempfindlich ist. Wenn man weiter auseinander wohnt, kann man Hauswurz einfach in einem Briefumschlag versenden. Man muss nur darauf achten, dass die Stempelmaschine nicht direkt auf einen Hauswurz den Stempel setzt. Also die Verpackung sollte schon stabil sein.



Wenn man Hauswurz im Frühjahr pflanzt, vermehrt er sich noch sehr schön. Die Rosetten bekommen nach allen Seiten Ableger und man kann wie auf den Fotos, dichte Bestände vom Hauswurz bis zum Herbst heranzüchten. Wenn man Hauswurz kauft sollte man darauf achten noch kurz im Laden die Frage zu stellen, ob der Hauswurz auch wirklich winterhart ist. Es gibt viele Arten, die aus südlichen Gefilden kommen und keine Winterhärte zeigen.

Winterhärte auch wichtig für die Pflanzgefäße. Bei den letzten beiden Fotos hatte Karteninhaber zwar ein schönes Pflanztgefäß verwendet, aber es war nicht winterhart. Der Ton ist überall abgesprungen und es sieht nicht mehr ganz schön aus. Winterhart sollten deshalb sowohl die Pflanzgefäße als auch der Hauswurz sein.



Bei sehr harten Wintern und auch bei Wintern mit langen Trockenperioden (deshalb u.U. auf im Winter gießen) kann es auch zu Verlusten bei denen Hauswurzen kommen. Man sieht es bei dem Bestand auf den beiden letzten Fotos. Einzelne Hauswurz sind abgestorben. Diese abgestorbenen Pflanzen sollte man aus Dekorationsgründen entfernen und eventuell durch neue Stecklinge ersetzen.

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Saturday, May 1, 2010

Gartenstühle zur Dekoration

Stühle kann man immer gebrauchen. Man kann sie so wunderbar in ihrer Funktion entfremden. Ich habe inzwischen schon mehrere Berichte über Gartenstühle in Gärten verfasst. Unter dem Label Stühle (siehe rechts) kann man einiges davon sehen.

Irgendwie werden Stühle scheinbar modern, denn in immer mehr Gärten finde ich Stühle und Sessel in den Garten eingebettet, die man nicht mehr in ihrer ursprünglichen Funktion nutzen kann: verfallene Stühle, bepflanzte Stühle, Stühle als Blumenkübelhalter bzw. Blumenkübelsäulen und Stühle in sonstiger Art verfremdet.

In diesem Fall wurde die Sitzfläche des Stuhls mit einer dünnen Schicht Humus bedeckt und bepflanzt. Es empfiehlt sich Pflanzenarten zu nehmen, die in großem Maße trockenresistent sind. Wer hat schon Lust ständig die Gießkanne herumzulaufen? Aber auch so ein Ensemble hat gelegentlich den Bedarf, gegossen zu werden. Ds gilt natürlich insbesondere für den Sommer. Die hier zu sehenden Sukkulenten ertragen die Trockenheit noch besser als der Schatten liebende Bodendecker.

Wenn man sich auch einen alten Stuhl bzw. Gartenstühle in den Garten stellen will und vielleicht in ähnlicher Weise pflanzen möchte, so empfiehlt es sich zwischen Erde und Stuhl eine Sperrschicht anzulegen. Das geht zum Beispiel mit einer Plastikfolie. Dann hält sich das Ganze länger.

In diesem Fall wurde ein Gartenstuhl aus den vierziger Jahren verwendet. Welche welche Art Gartenstühle man nun nimmt, hängt allein vom Geschmack des Gartenbesitzers ab. Gut macht es sich natürlich, wenn man sowieso noch einen alten ruinierten antiken Stuhl hat. Bei neueren Modellen kann sehr leicht die Wirkung von "da liegt Müll im Garten" auftreten. Das gilt besonders dann, wenn der Rest des Gartens etwas stillos ist. Da muss man ein wenig aufpassen. Es hängt dann vom Gespür des Kartenbesitzers ab. Wenn man unsicher ist sollte man ruhig mal ein paar Freunde fragen, wie denn die Wirkung so ist.

Sofern man keinen alten Stuhl hat, kann man vielleicht die Oma oder Tante fragen, oder eine Nachbarin oder ....

Mir macht es immer sehr viel Spaß, gelegentlich mal beim Sperrmüll anzuhalten und zu stöbern. Sehr alte Stühle und sonstige schöne Gegenstände, die sich nicht mehr lohnen zu reparieren, findet man auf dem was die anderen Leute so wegwerfen oder auch auf dem Speicher von älteren Leuten. Wenn man nicht den Anspruch hat, etwas wertvolles zu finden, wird man immer fündig.

Aus meiner Sicht ist ein alter Stuhl mit Flair, auch wenn er schon völlig kaputt ist, etwas wertvolles. Das gilt zumindest, wenn man weiß, wo man ihn einsetzen muss.


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Monday, August 31, 2009

Winterharte Sukkulenten in ungewöhnlichen Gefäßen




Bei der Durchsicht meiner Bilder sind mir noch zwei sehr nette Fotos von den bepflanzten Tekesseln der Familie Kollwitz aufgefallen. Ich hatte schon vor einigen Tagen dazu geschrieben (http://garten-anders.blogspot.com/2009/08/h.html). Winterharten Sukkulenten sind auf jeden Fall etwas Schönes, insbesondere auch für den Herbst oder nach dem ersten Frost, weil dann ja die ansonsten prägenden Stauden und Sommerblüher weg sind.









Ich bitte die etwas falsche Farbe beim zweiten Foto
entschuldigen. Es ist auf jeden Fall gar nicht so einfach mit einer einfachen Digitalkamera etwas Kleines, wie die winterharten Sukkulenten in den hängenden Kesseln beziehungsweise Suppenkellen zu fotografieren, wenn die Kamera sich automatisch immer auf dem Hintergrund scharf einstellt. Es gibt deshalb eine ganze Reihe Fotos, die ich unter "misslungen" einordnen muss. Aber das ist ja bedeutungslos, wenn man genügend Fotos gemacht hat. Man muss sie nur alle wieder finden, wenn man zu einem Thema etwas schreibt. Und das ist wiederum gar nicht so einfach, wenn man schon innerhalb eines Sommers mehrere 1000 Fotos zur Auswahl hat.

Grundsätzlich kann ich winterharte Sukkulenten für jeden Garten nur empfehlen. Sie sind vor allem so wunderbar pflegeleicht: Man kann sie in die Erde pflanzen oder auch in jeglicher Art von Kübeln, Blumentöpfen, Schalen, Balkonkästen, oder was auch immer. Wichtig ist nur, dass winterharte Sukkulenten keine stehende Nässe vertragen.




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Saturday, August 22, 2009

Hängende Teekessel und Suppenkellen als Pflanzbehälter

Außergewöhnliche Pflanzengefäße habe ich im Garten der Familie Kollwitz gesehen. Sie haben Suppenkellen aus Aluminium und Teekessel, beziehungsweise Wasserkessel aus Aluminium als Pflanzgefäße verwendet. Die hübschen Teekessel und Suppenkellen haben sie auf der Terrasse aufgehängt.

In diese Pflanzgefäße wurden trockenheitsresistente winterharte Sukkulenten eingesetzt.
Es ist schon erstaunlich dass selbst in einer Suppenkelle noch Leben, in diesem Falle Sukkulenten, existieren können. Selbstverständlich muss man bei dieser Art von Pflanzgefäßen aufpassen, dass die Pflanzen weder vertrocknen, doch in stehendem Wasser verfaulen. Das ist gar nicht so einfach. Ich selbst habe Blumentöpfe ohne Bohrung zum Wasserablauf und wollte diesen Vorteil für die Bepflanzung ausnutzen, aber insgesamt haben sich daraus hauptsächlich Nachteile ergeben. Es vertragen gar nicht zu viele Pflanzen zeitweise stehendes Wasser. Das kann zum Beispiel bei plötzlichen Regenfällen auftreten oder man hat tatsächlich mal zu viel gegossen. Außerdem ist man ja auch nicht immer im Garten und kann alles kontrollieren.

Eventuell ist es deshalb besser, die Pflanzgefäße unten anzubohren, damit überschüssiges Regenwasser ablaufen kann. Sofern die Pflanzgefäße mit dem Sukkulenten unter einem Dach angebracht werden, kann man weitestgehend darauf verzichten. Allerdings muss man weiterhin beim Gießen darauf achten, dass kein stehendes Wasser auftritt.


Die Familie Kollwitz hat bei der offenen Pforte Braunschweig (sie wohnen in Börßum im Landkreis Wolfenbüttel) dieses Jahr ihren Garten geöffnet und sehr viele schöne Dinge und Ideen gezeigt. Die hängenden Wasserkellen und Suppenkessel sind nur ein Beispiel aus dem reichhaltigen Garten. Bei Gelegenheit werde ich noch andere Projekte von Herrn und Frau Kollwitz vorstellen. Wasserkessel und Suppenkellen mit winterharten Sukkulenten empfehlen sind auf jeden Fall als Idee, über die ich auch nachdenken werde. Eine alte Suppenkelle aus Aluminium (noch aus altem" Familienbesitz"), liegt schon bereit.

Wenn man schon Suppen Kellen und Teekessel als Pflanzgefäße verwenden kann, kann man die Fantasie auch weiter spielen lassen und über sonstige alte Dinge als Pflanzgefäße nachdenken. Ich muss nochmal mit offenen Augen durch meinen Garten gehen und mir so überlegen was sich noch als Pflanzgefäß benutzen kann.












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Thursday, June 4, 2009

Winterharte Sukkulenten in Töpfen

Eine wunderbare Dekorationsidee sind Sukkulenten, die man in Töpfe pflanzt. Man kann die ganzen Töpfe damit zupflanzen und sie legen sich wunderbar über den Rand der Töpfe und Schalen. Diese Sukkulenten sind wunderbar pflegeleicht. Sie sind ja Sukkulenten, weil sie sehr gut mit dem Wasser haushalten können. Wenn man mal vergisst zu gießen, ist das nicht so schlimm. Selbst heiße Sommer vertragen sie problemlos.
Schwierigkeiten können gelegentlich sehr kalte und lange Winter bringen. Dann ist mit Verlusten einzelner Pflanzen zu rechnen. Wenn es zu lange friert, kommt es dann doch zu Trockenschäden. Aus diesem Grund sollte man die Pflanzen auch gelegentlich im Winter gießen, wenn es frostfreie Zeiten gibt.
Sukkulenten stammen aus den verschiedensten Pflanzenfamilien und von allen Kontinenten. Sie haben vor allem eins gemeinsam, sie vertragen Trockenheit. Sukkulenten sind deshalb vor allem auch etwas für faule Gärtner oder Gärtner mit wenig Zeit, die aber auch etwas Schönes im Garten haben wollen. Wie man auf den Fotos sieht, sind winterharte Sukkulenten in Töpfen einfach schöne Hingucker bzw. Blickpunkte.


Diese Sukkulenten kann man eigentlich in jedem Baumarkt kaufen und auch in jeder normal bestückten Online-Gärtnerei erwerben. Günstiger bekommt man sie, wenn man einfach mal bei Freunden und Nachbarn fragt. Wenn sie erst mal wachsen vermehren sich die meisten Sukkulenten über Ableger in großen Mengen und deshalb geben die meisten Leute gern ein paar Ableger ab.

Indem man immer kleiner Töpfe mit Erde ineinanderstellt erhält man kleine Pyramiden. Auch das ist ein nettes Design. Auf den Fotos ist es ansatzweise zu sehen. Auch möglich ist bei etwas größeren Blumentöpfen die Bildung kleiner grüner Landschaften aus Sukkulenten. Dafür kann man auch einfach z.B. gesammelte Steine verwenden.

Wenn man spezielle Sorten haben will, sollte man schon in einer Sukkulentengärtnerei vorbei schauen oder im Internet danach suchen.
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Hier nun eine Liste mit allen Pflanzenfamilien, die Sukkulenz entwickelt haben: Agavaceae,Agavengewächse, Aizoaceae, Mittagsblumengewächse, Amaranthaceae, Fuchsschwanzgewächse, Amaryllidaceae, Amaryllisgewächse, Anacardiaceae, Sumachgewächse, Apiaceae, Doldenblütler, Apocynaceae, Hundsgiftgewächse, Araceae, Aronstabgewächse, Araliaceae, Araliengewächse, Asparagaceae, Spargelgewächse, Asphodelaceae, Affodillgewächse, Asteraceae, Korbblütler, Balsaminaceae, Balsaminengewächse, Basellaceae, Basellgewächse, Begoniaceae, Schiefblattgewächse, Brassicaceae, Kreuzblütengewächse, Bromeliaceae, Bromeliengewächse, Burseraceae, Balsambaumgewächse, Cactaceae, Kakteengewächse, Campanulaceae, Glockenblumengewächse, Capparaceae, Kaperngewächse, Caricaceae, Melonenbaumgewächse, Caryophyllaceae, Nelkengewächse, Cochlospermaceae, Commelinaceae, Commelinagewächse, Convolvulaceae, Windengewächse, Costaceae Costus, Crassulaceae, Dickblattgewächse, Cucurbitaceae, Kürbisgewächse, Davalliaceae, Didiereaceae, Dioscoreaceae, Yamswurzelgewächse, Doryanthaceae, Speerblumen, Ericaceae, Heidekrautgewächse, Euphorbiaceae, Wolfsmilchgewächse, Fabaceae, Hülsenfrüchtler, Fouquieriaceae, Geraniaceae, Storchschnabelgewächse, Gesneriaceae, Gesneriengewächse, Hyacinthaceae, Hyazinthengewächse, Icacinaceae, Lamiaceae, Lippenblütengewächse, Lentibulariaceae, Wasserschlauchgewächse, Loasaceae, Blumennesselgewächse, Loranthaceae, Riemenblumengewächse, Malvaceae, Malvengewächse, Melastomataceae, Schwarzmundgewächse, Meliaceae, Mahagonigewächse, Menispermaceae, Mondsamengewächse, Montiaceae, Moraceae, Maulbeergewächse, Moringaceae, Orchidaceae, Orchideen, Oxalidaceae, Sauerkleegewächse, Passifloraceae, Passionsblumengewächse, Pedaliaceae, Sesamgewächse, Phyllanthaceae, Phytolaccaceae, Kermesbeerengewächse, Piperaceae, Pfeffergewächse, Portulacaceae, Portulakgewächse, Rubiaceae, Rötegewächse, Ruscaceae, Mäusedorngewächse, Santalaceae, Sandelholzgewächse, Sapindaceae, Seifenbaumgewächse, Saxifragaceae, Steinbrechgewächse, Solanaceae, Nachtschattengewächse, Talinaceae, Urticaceae, Brennnesselgewächse, Vitaceae, Weinrebengewächse, Xanthorrhoeaceae, Grasbaumgewächse, Zygophyllaceae, Jochblattgewächse.