Monday, April 27, 2009

Mein Brandenburger Tor

Das, was man auf diesem Foto sieht habe ich mit ´´Mein Brandenburger Tor´´ getauft. Irgendwie inspiriert es mich jedenfalls in diese Richtung. Das Brandenburger Tor aus Trauerweide kann als Zaunelement und auch als Kunstelement betrachtet werden. Da ich es immer eifrig begieße werden die senkrechten Pfosten weiter ausschlagen. Sie haben schon begonnen. Wie das Ganze in 2 Monaten aussehen wird, kann man nur erahnen. Ich bin selbst neugierig, was ich daraus mache und wie es sich entwickelt.

Hintergrund: Im nahegelegenen Kindergarten wurde eine Trauerweide abgesägt, die dort den Zaun schon beträchtlich verbogen hatte. Ich selber hatte diesen Baum 1997 gepflanzt. Das fand ich nun sehr schade. Die gesame Biomasse lagerte am Straßenrand zum Abtransport, lange Äste und und Zweige sowie auch einiges an dicken Hölzern. Sie sollten auf dem Osterfeuer verbrannt werden.

Ich habe davon u.a. die dicken Äste mitgenommen, die man hier sieht. 3 Wochen lagerte das Ganze auf meinem Gartentisch und wartete auf eine Idee. Schließlich habe ich mich zu einem Abgrenzungsobjekt zur Straße hin entschieden. Die Hecke dort ist noch sehr niedrig und es dauert noch ein bißchen, bis sie als Sichtschutz dient. Die Weide selbst ist wie ein massives Zaunelement. Wenn die Weide erst mal anwächst, sieht man auch nichts mehr. Was bleibt und wie es dann geschnitten wird, ist noch offen.




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Doppelte Nutzung des Gemüsebeets: Gurken und Tulpen

Frühlingsblüher heitern uns doch in der ersten Zeit des Jahres auf. Auf dem Foto ist ein Beet mit Tulpen und Narzissen zu sehen. Ich habe mich doch über die Leuchtkraft gefreut. Über die Farbkombinationen kann man sich streiten. Das Gemüsebeet ist noch nicht besonders gepflegt, ich bitte es nicht so zu beachten.

Aus Platzmangel habe ich es mitten ins Gemüsebeet gepflanzt. Ich hatte zu viele Zwiebeln gekauft und wusste nicht mehr so recht, wo noch hinpflanzen. Je nachdem wie viel Gemüsefläche man hat, ist es sicher eine Auflockerung. Mein Gedanke war auch: Warum soll ich den Platz nicht doppelt nutzen? Genau dort hatte ich letztes Jahr wunderaber Gurken. Wenn dann die Gurken im Mai so weit sind, sind die Tulpen und Narzissen ja höchstens noch ein wenig gelbes Laub.



Den Bereich, auf dem jetzt die Tulpen und Narzissen sind, werde ich nicht umgraben und die Gurken, die ich jetzt schon im Gewächshaus vorgezogen habe, kann ich einfach dazwischen pflanzen. So dürfte sich eigentlich keiner gestört fühlen. Mal sehen, was die Symbiose zwischen Frühlingsblühern und Gurken dieses jahr so machen wird.

Falls Sie so eine Idee haben sollten, es müssen ja nicht Gurken sein. Auch anderes Gemüse lässt sich sicher gut in die Lücken pflanzen.

Man kann natürlich auch die Zwiebeln im Mai wieder ausgraben. Das finden die Tulpen auch viel besser. Ich überlege es mir noch, ich vermute aber mal, dass ich das nun wieder nicht schaffen werde.







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Friday, April 24, 2009

Tipps zur längeren Haltbarkeit von Holzmöblen im Garten (Gartentische, Gartenstühle, Bartenbänke)


Eine längere Haltbarkeit von Holzmöbeln im Garten erreicht man, wenn man die Schwachstellen behandelt. Die besonderen Schwachstellen sind die Füße, die im Gras, auf der Terasse, auf Steinen stehen und die Stellen, an denen sich Wasser in Ritzen und auf ebenen Flächen sammeln, die an Querlatten grenzen.



Foto 3 zeigt die Füße., Foto 4 die Querholme.





Auf dem zweiten Foto ist unsere Bank-Tisch-Kombination zu sehen. Es ist bereits die zweite Tisch-Bank-Sitzgruppe, weil die erste eben an diesen speziellen Schwachstellen verrottet ist. Wir wußten es eben nicht. Diese beiden Stellen sind auf den Fotos 2 und 3 abgebildet.




Die Füße gelten auch für alle Holzsessel, Ritzen, in denen sich das Wasser sammelt gibt es ebenso an allen Bänken, Tischen und Stühlen.









Und was kann man nun dagegen machen?


Man lernt ja immer erst nach den Fehlern dazu. Bei der neuen Bank-Tisch-Kombination haben wir die Füße 24 Stunden in ein sehr gutes Streichmittel gestellt. Dadurch hat sich das ganze Holz vollgesogen. Die weiteren Schwachstellen haben wir sehr dich eingestrichen. Wir haben das gleich beim Aufstellen gemacht, damit gar nicht erst ein Schaden entsteht. Man sollte es jedes Jahr wiederholen. Ich denke nicht, dass man die ganzen Möbel immer streichen muss, aber eben die Schwachstellen wollen behandelt werden.


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Ein Frühlingsblüherbeet selbst aussäen.

Die ersten Frühlingsblüher habe ich mir natürlich gekauft (oder man bekommt sie geschenkt). Samen im Wald abnehmen ist auch möglich. Bei seltenen Pflanzen sollte man das aber auch nicht tun.

Winterlinge säen sich hervorragend aus, wenn man sie denn lässt. Dazu ist es notwendig, dass man ein Beet nicht hackt. Hacken ist absolut verboten, zumindest im Umkreis von so 25 - 30 cm um den Bereich der Frühlingsblüher. Das gilt nicht nur, wenn die Pflanzen im Frühling zu sehen sind, sondern auch, wenn sie schon längst eingezogen sind.

Die Winterlingsaat ist immer innerhalb von ganz wenigen Tagen reif. Sie fällt direkt neben die Pflanze. Es sind so kleine bräunlich-gelbe Samen, ca. 1,5 mm im Durchmesser.

Im ersten Jahr laufen auch eigentlich so gut wie alle Samen auf (wenn man denn nicht gehackt hat). Die Keimlinge sind ganz unscheinbar: Ein Stiel, zwei kleine Keimblätter. Mehr nicht. Und es wird im ersten Jahr auch nicht mehr. Sie werden dann irgendwann gelb und dann sind sie weg. Die Verwechslung mit Unkraut ist leicht.

Wenn der Standort nicht zu dunkel war, kommen sie dann im 2. Jahr wieder und die Pflänzchen sehen anders aus. Sie haben jetzt die Form eines zerfransten Schirmchens. Eine Blüte ist aber nie zu sehen. Bei einem guten Standort ist dann im 3. Jahr ´schon´ die Blüte da und sie sehen aus wie die alten Pflanzen. Auf diese Weise bildet sich ein Teppich.

Wichtig ist, dass die kleinen Pflanzchen Licht benötigen. Unter Laubgehölzen ist das Anpflanzen von Winterlingen kein Problem, auch nicht das Aussäen. Andere Frühlingsblüher verhindern, dass die Keimlinge des Winterlings überleben. Besonders Schneeglöckchen sind da sehr vereinnahmend und robuster als Winterlinge. Winterlinge, zumindest ausgewächsene Pflanzen sind aber wieder robuster als z.B. Scharboxkraut. Man sollte sich deshalb für einen Bereich auf einen Frühlingsblüher beschränken. Winterlinge können unter alle Laubgehölze gepflanzt und gesät werden.

Wenn es an einer Stelle zu eng ist für neue Pflanzen, dann kann man ganz einfach die Samen des Winterlings ernten. Wichtig ist es, die ganz wenigen Tage der Reife abzupassen. Die kleinen sternförmigen Schoten des Winterlings öffnen sich fast alle gleichzeitig. Dann müssen Sie die Samen absammeln.

Überlegen Sie sich, wo die Winterlinge gut aufgehoben wären. Dort streuen Sie die Samen einfach oberflächlich aus. Man muss sie nicht einharken, zumindest habe ich es nie gemacht. Es könnte aber auch von Vorteil sein. Das kann man ausprobieren.

Im ersten Jahr haben Sie dann die zwei Keimblätter, wie oben beschrieben, und im zweiten Jahr die kleinen Schirmchen. Ab dem 3. Jahr gibt es Blüten. Als Gärtner beobachtet man so etwas gern.

Auf dem Bild sind rein ausgesäte Pflanzen zu sehen. Ich bin im dritten Jahr (evlt. auch schon im vierten Jahr). Lauter Schirmchen. Sehr vereinzelt erste verblühte Pflanzen, keine zweikeimblättrigen, weil ich es nur einmal ausgesät habe.

Soche Beete sind die von mir so getauften Zupfbeete: Kein Haken, nur Zupfen ist erlaubt. Das Unkraut ist schon weg, wenigsten weitestgehend. Links habe ich noch einen kleinen Löwenzahn vergessen, der muss noch vorsichtig ausgestochen werden.



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Alternative Methoden etwas anzubinden

Wenn man einen Garten hat, gibt es auch immer wieder mal etwas anzubinden und zu befestigen. Stauden, die nach einem Regen umgefallen sind oder auch Sträucher, die dünne Zweige haben und vielleicht durch zu viel Dünger zu schnell gewachsen sind.

Handelsüblich gibt es viele Arten von Stöckern und auch Eisenstangen. Das meiste davon ist vom Aussehen her gewöhnungsbedürftig. Letztens bei Aldi gab es so etwa 1,20 m lange Plastikstangen im Angebot. Sie waren wenigsten grün und fallen dann nicht so auf. Damit haben sie dem Grün meiner Plastikregentonnen entsprochen, die ich aber auch nicht mag (aber brauche).

Im Laufe der Jahre habe ich meine Ideen zum Anbinden weiterentwickelt. Ich verwende mehr und mehr mein altes Schnittholz, die Äste und Zweige, gerade und krumm, die ich im Herbst entferne. Ich habe inzwischen verschiedene ´Materiallager´davon.

Nach meiner Meinung ist mir etwas außergewöhnlich Schönes mit dem Anbinden meiner Hochstamm-Stachelbeeren gelungen. Es sieht schon ein wenig aus wie ein Bonsai.

Die Hochstamm-Stachelbeeren waren auf einem dünnen Trieb aufgesetzt, so wie es wohl meistens so ist. Als Stütze gab es eine dünnen Bambusstab. Die aufgeedelten Reiser der Stachelbeeren haben sich hervorragend entwickelt. Schon in der ersten Saison bog sich die Krone meiner drei gekauften Pflanzen unter der Last der Krone wie ein C. Ich habe dem nur fassungslos zugesehen.

Im zweiten Jahr ist mir doch glatt bei einer der zwei Hochstammstachelbeeren die Krone abgebrochen. Es war nichts mehr zu machen. Da hatte ich dann noch zwei Hochstammstachelbeeren. Ich habe dann die Kronen zurückgeschnitten.

Ich muss jetzt doch etwas machen war meine Schlussfolgerung. Diese einfachen Plastikstangen wollte ich ja nicht. Durch Zufall habe ich beim Wegbringen von Strauchschnitt zum Osterfeuer wunderschöne dicke Äste von älteren Pflaumenbäumen gefunden. Die lagen bei mir schon eine Zeitlang herum. Etwas davon habe ich immer noch. Davon wollte ich noch einen Schutz für meine Buchsbaumhecke zur Straße bauen, hatte bisher aber keine Zeit.

Diese Äste habe ich zum Abstützen der Stachelbeerhochstämme benutzt. Drei der Äste wurden eingegraben und oben mit grünem Draht zusammengebunden. In der Mitte dann der dünne Stamm der Stachelbeere.

Ich meine es sieht wunderschön aus.
Das habe ich also bei meinen zwei Stachelbeeren mir so zur Ernte angesehen und siehe da. Ich hatte einen Konstruktionsfehler eingebaut. Bei den zwei jetzt noch vorhandenen Hochstammstachelbeeren bog sich wieder die Krone zur Ernte. Die Pflanzen hatten sich wieder weiter entwickelt und es waren so viele Beeren an der Pflanze, dass sich wieder die Kronen bogen. Und das nur auf die letzten 10 cm bis zur veredelten Krone. Es war einfach unfassbar.
Sie mögen es nicht glauben, aber bei der zweiten Pflanze brach wieder die Krone ab, bevor ich handeln konnte. Das war im letzten Jahr kurz vor der Ernte. Die Ruine steht noch da (Foto 2). Bisher ist mir auch noch nicht eingefallen, was ich damit machen könnte.
Aber irgendwann habe ich bestimmt eine Idee.






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Thursday, April 23, 2009

Garten anders heißt ja nun dieser Blog. Was ich hier auf dem Bild zeige ist schon etwas anders und gewöhnungsbedürftig. Zumindest haben es einige Besucher bei der Offenen Pforte, Region Braunschweig, schon mal schön gefunden: Ein Klettergerüst aus alten Ästen und Zweigen (muss man ja nicht wegwerfen). Diese sind einfach in die Erde eingegraben. Es hält doch erstaunlich viele Jahre.


Daran soll nun eine Clematis (nein zwei habe ich schon angepflanzt) hochranken. In den ersten zwei Jahren hat sie sich sehr mäkelig angestellt und kaum geblüht und Triebe gebildet. Dieses Jahr - hier nicht so recht zu sehen - hat sie es bis oben auf das Gerüst geschafft und die Clematis ist im kalten Winter auch nicht abgefroren.

Ein Problem ist sicher auch der Standort. Die Clematis muss sich mit der Buchbaumhecke um die Nährstoffe streiten. Ich bin also erfreut, dass es geht. Ich vemute mal, dass die Clematis weitere Wurzeln im Laufe der Zeit ausbildet, als der Buchsbaum, der ja doch sehr kompakte Wurzeln hat.

Mir gefällt es auf jeden Fall auch nach Jahren noch gut. Es gibt noch weitere Vorteile: Die Kinder springen zumindest in diesem Bereich der Buchsbaumhecke nicht über die Hecke. Der Buchsbaum ist da doch sehr empfindlich und es bricht leicht etwas ab. Angenehm empfinde ich auch, dass die Abschirmung zur Straße zunimmtt. Nachteilig ist, dass man unten schlechter mähen kann.





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Buchsbaum als größere Hecke

Was man dabei auf jeden Fall braucht ist Geduld. Meine Hecke auf dem 1. großen Foto wächst so ungefähr 5 -10 cm im Jahr im Moment. Sie sthet dort schon so an die 5 Jahre und hat jetzt einen Höhe von 60 cm erreicht. Dabei habe ich noch das Problem, dass in einem Bereich der Boden sehr lehmhaltig ist und ein Wachstum kaum festzustellen ist.
Buchsbaum kann man auch als Abgrenzung, z.B. zu Nachbargrundstücken oder zu der Straße benutzen. Wenn man sich dazu entscheidet, sollte man aber gleich mit größeren Pflanzen beginnen.

Auf dem 2. kleinen Foto sieht man die gleiche Art Buchsbaum in einem anderen Gartenteil. Dort sind die Pflanzen jetzt 2 m hoch und es ist noch kein Ende des Höhenwachstums absehbar.



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