Monday, May 11, 2009

Originelles Kinderspielhaus bzw. Baumhaus

Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit, einen wunderschönen Garten in der Innenstadt von Wolfenbüttel zu besichtigen. Heute stelle ich daraus ein Kinderspielhaus aus Holz bzw. ein Baumhaus vor. Eine Reihe von Fotos zeigt das Baumhaus in luftiger Höhe in einem alten Kirschbaum.
Das Baumhaus ist wirklich hervorragend solide gebaut und wird vermutlich nicht nur den Kindern, sondern auch noch den Enkeln zur Verfügung stehen. Ich habe es nicht angesprochen, aber ich denke, dass jemand daran viele Monate gearbeitet hat.
Besonders originell finde ich, dass der rechte Winkel nicht als Grundlage für das Kinderspielhaus genommen worden ist. Da der Baum ein so großes Haus Sicher nicht für immer allein tragen kann, gibt es noch zusätzliche Stützen, die die Konstruktion stabilisieren.
Da es eben oben im Baum angebracht ist, ist unterhalb des Baumhauses jede Menge Platz. Dieser Platz wird genutzt für eine Schaukel und eine Leiter, auf der die Kinder zum Haus hochklettern können.
Eine der Stützen dient als Rankhilfe für eine Wein. So kann das Häuschen auch noch gärtnerisch genutzt werden.

Ein paar Bilder geben einen Einblick in das innere des Kinderspielhauses. Es ist auf jeden Fall alles so solide und ausreichend groß gebaut, dass auch Mutter und Vater oder Besuch sich dort auf halten können (nicht unbedingt gleichzeitig, dann wird es zu eng).
Ein Foto zeigt, wie die Spielfläche aus Holz bzw. Terasse des Kinderhauses zwischen die Baumstämme des Kirschbaumes eingepasst sind. Es ist wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail errichtet worden.







Ein ausreichend hoher Zaum schützt die spielenden Kinder vor dem Herunterfallen.

Das Spielhaus aus Holz ist wunderbar in den Garten eingebettet. Und so etwas ist möglich in einer engen mittelalterlichen Innenstadt.





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Thursday, May 7, 2009

Rosen in Izmir / Türkei Anfang Mai

Dir Rosen in Deutschland haben im Winter 2008/ 2009 doch sehr gelitten. Wie bereits berichtet, sind alle meine Hochstammrosen eingegangen ( http://garten-anders.blogspot.com/2009/04/hochstammrosen-schon-aber-aus-zwei.html). Die Edelrosen und die Polyantharosen sind samt und sonders bis zum Boden abgefroren. Jetzt Anfang Mai gibt es erste zögerliche Triebe bei den Rosen, die sich neu von unten aus nachbilden.
Während hier in Deutschland die Rosen dieses Jahr durch den harten Winter einen sehr schweren Stand haben, ist in der Türkei bereits alles in voller Blüte. Wir müssen wohl noch mindestens 6 Wochen darauf warten. Zu sehen sind einige Fotos von wunderschönen Rosen, die zwischen dem 01.Mai und dem 04. Mai in Izmir aufgenommen worden sind.















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Gerade blüht die Scilla hispanica. Es gibt sie in den Farben weiß, blau und hell-lila. Auf dem Foto sind blaue und weiße Pfanzen in einer Reihe gepflanzt. Sie sind in ihren Farben ganz eindrucksvoll und passen auch gut in Parallelreihe zum Buchsbaum.

Es ist sehr interessant, dass die weißen Blüten immer ca. 1/3 kürzer sind als die blauen Blüten. Die Blätter der Pflanze sind den Schneeglöckchenblättern zum verwechseln ähnlich. Es mag vielleicht für einige interessant sein, dass man Schneeglöckchen und Scilla im Prinzip an eine Stelle Pflanzen kann.

In dem Fall auf dem Foto habe ich beim Setzen der Zwiebeln immer 1-2 Zwiebeln der Scilla und 1-2 Zwiebeln von den Schneeglöckchen abwechsend in die Reihe gegeben. Auch nach mehreren Jahren sind sowohl Schneeglöckchen als auch Scilla gut entwickelt. Die eine Pflanze verdrängt nicht die andere Pflanzenart. Das ist selten.

Der schöne Vorteil von einer derartigen Pflanzung ist, dass zunächst im März und April die Schneeglöckchen blühen und eben jetzt, Anfang Mai, die Scilla hispanica blühen. Das ist einfach praktisch. Die Scilla verträgt auch den Wurzeldruck großer Gehölze.

Die Scilla kommt in der Natur in Spanien und in Portugal vor. In Deutschland fühlt sie sich in Gärten sehr wohl. Vemehren geht einfach durch herausnehmen und teilen von Horsten. In jedem Horst sind immer ganz viele Zwiebeln, wenn die Pflanze 2-3 Jahre oder länger steht. Das Teilen kann auch noch erfolgen, wenn die Pflanzen gerade aus der Erde kommen. Dann sieht man wenigstens, wo die Pflanzen sind. Natürlich ist das Teilen auch möglich, wenn die Zwiebeln verblüht sind. Selbstaussaat habe ich bei der mir im Garten vorkommenden Art noch nicht erlebt.




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Wednesday, May 6, 2009

Hängeweiden als Kopfweiden schneiden und zur Hügelbefestigung

Wie bereits bei meinem Beitrag http://garten-anders.blogspot.com/2009/04/mein-brandenburger-tor.html beschrieben, hatte ich eine Reihe von Weidenstämmen im Garten liegen. Diese warteten auf eine Idee und Verwendung. Zwar können Weiden im Herbst, Winter und Frühjahr ein paar Wochen ohne Wasser liegen, aber die Äste werden immer schwächer, was das Anwachsen anbetrifft. Die Stämme rechts wurden zum ´Brandenburger Tor´. Die etwas dünneren Äste links unten habe ich schließlich einer anderen Verwendung zugeführt (siehe unten). Auch auf dem ersten Foto sieht man diverses anderes Baumaterial, dass auf seine Verwendung wartet.

Die Steine werden in eine Mauer eingemauert. Es sind alte Steine, die aber eben auch wieder verwendet werden können. Die großen Schieferplatten sind noch nicht ganz genau verplant, evtl. werden sie zur Befestigung eines Parkplatzes für das Auto benutzt. Aber das ist noch nicht klar. Ich habe auch noch zwei weitere Stapel mit diesen großen Schieferplatten, so dass es dafür zu viel wäre. Einer von diesen Stapeln befindet sich auf dem Foto ganz hinten rechts.

In wie weit ich die Räder und sonstigen Teile von einem alten Ziegenwagen benutze, ist auch noch nicht klar. Solche Räder waren ja schon mal vor 30 Jahren oder so modern.



Aud dem zweiten Foto sieht man die eingegrabenen Weidenstämme. Sie werden wahrscheinlich als Kopfweiden geschnitten, da mir große Weiden zu viel Nährstoffe und Wasser aus dem Boden ziehen und dann meine Stauden nicht mehr wachsen. Die Weidenstämme sollen neben der Funktion des Abschirmens gegenüber dem Nachbarn auch dazu dienen, den hohen Erdhaufen zu stabilisieren. Dazu werde ich noch Queräste an die Stämme legen, sobald die Weiden ordentlich angewachsen sind.

Der Erdhaufen ist erst mal nur aufgeschichtet. Das war auch Erde, die einfach nur übrig war. Es ist Boden aus dem Untergrund, der sehr lehmig ist. Eine Staude habe ich schon links eingepflanzt. Im zentralen und rechten Bereich muss das Ganze aber noch mit gutem Mutterboden abgedeckt werden. Danach wird er weiter bepflanzt. Auch hier sieht man, wie man einen Geländegarten entwickeln kann (http://garten-anders.blogspot.com/2009/05/der-gelandegarten.html).












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Depot aus Zweigen, Ästen und Stämmen

Auf diesem Foto stelle ich mein gegenwärtiges Depot aus Zweigen, Ästen und dünnen Stämmen vor. Auf den Schieferplatten lagert der Schnitt von den Apfelbäumen. Kleine dünne Zweige zumeist, die zum Markieren von frisch gesäten Plfanzen und von Stauden genutzt werden. Links daneben sind die Weidenzweige, die ich eigentlich noch in die Ausbesserung meines Weidenflechtzauns einbinden wollte, bisher aber nicht geschafft habe.
Und auf dem Dach des Holzschuppens lagern alle die Zweige, schief oder gerade, mit Seitenzweigen oder ohne, die ich auch noch mal benutzen wollte, wofür auch immer.

An den Schuppen angelehnt sieht man dickere und längere Äste, die auf die Verwendung warten. Daraus kann man Zäune als Kindersicherung basteln und man kann sie auch zum anbinden und abstützen von Pflanzen benutzen.




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Der Geländegarten

Muss ein Garten immer eben sein? Das sicher nicht. Auch heutzutage ist es aber fast immer üblich, z.B. nach dem Bau eines Hauses das Gelände gerade zu planieren. Gerade Beete, ebene Rasenflächen, eckige Anlagen, eventuell leicht gerundete Wege.



Es gibt sicher viel, was man da anders machen könnte. In meinem neuen Garten habe ich da von vorn herein anders angefangen und ganz viel Gelände gebildet. Ausgangspunkt war, dass ich viel zu viel Erde hatte und die irgendwo untergebracht werden musste, bzw. man hätte sie abfahren müssen.
Ich entschloss mich, ein Tal mit links und rechts angepflanzten Blumen und ein paar Hügel anzulegen. Mehr Fotos gibt es im Laufe des Jahres.

Auf diesem Foto sieht man einen dieser Hügel. Er ist sicher noch nicht fertig in seiner Anlage, aber man sieht schon die erste Bepflanzung. Immerhin sieht es nach einem Jahr so aus.

Dort wo noch Platz ist, werde ich einjährige Sommerblumen pflanzen, die schon im Gewächshaus vorgezogen sind. Der Hügel wird noch weiter modelliert, vorher muss ich aber eine gewisse Zeit darauf herumgucken, damit mir eine gute Idee kommt. Oft ansehen und oft vorbeigehen hilft immer. Das macht ja gerade Spaß. Auf jeden Fall werden noch ein paar Steine in Beet gelegt oder Steinmauern aufgeschichtet.

So gut ich einen Geländergarten finde, die Nachteile möchte ich nicht verschweigen: Ein Nachteil von solchen Hügeln ist, dass der Boden nach der Neuanlage immer noch besonders die Tendenz hat, der Schwerkraft zu folgen. Da muss man dann gelegentlich noch die Erde wieder nach oben bringen. Man wundert sich auch, wie ein Wolkenbruch wirkt. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Unkraut nicht ganz so leicht zu bekämpfen ist. Beim Hacken muss man aufpassen, dass auch hier immer nach oben gehackt wird, damit die Erde oben bleibt.




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Tuesday, May 5, 2009

Hopfen als Riesendekoration im Garten

Wie sie vielleicht aus den bisherigen Beiträgen gesehen haben, bin ich ein Fan von altem Holz, Stämmen, Ästen und Zweigen. Das, was die Natur an Strukturen und Formen schafft, kann der Mensch nur schwer nachmachen und es hat immer einen anderen Ausdruck. Eine dieser alten Hölzer in meinem Garten ist ein alter Plfaumenbaum, der ehemals auf dem Nachbargrundstück stand und jetzt seit einem Jahr zu meinem Grundstück gehört (Entsprechend sieht es auch noch auf dem neuen Grundstück aus, bitte nicht so genau hinsehen, aber es macht sich dort).


Dieser alte Pflaumenbaum hat viele Jahre wunderschön im Frühjahr geblüht, eines Tages vor etwas 5-6 Jahren ist er dann eingegangen. Die Vögel haben ihn danach als Ruheplatz auch ohne Blätter immer als angenehm empfunden und auch ein Specht taucht gelegentlich auf und bearbeitet die tote Rinde.


Seit einem Jahr nun, seit mir das Grundstück gehört, denke ich nun gelegentlich darüber nach, was ich damit mache. Ich hätte ihn ja auch schon entfernen können, denn eigentlich steht er völlig im Weg, aber das habe ich dann doch nicht in Angriff genommen.


Jetzt habe ich mich entschlossen, ihn erst mal stehen zu lassen. Und zwar darf er stehen bleiben, so lange er es selbst will. Das selbst wollen ist etwas eingeschränkt, denn ich habe einen Hopfen an den Stamm gepflanzt. Unten hat der Hopfen durch ein paar angelehnte Äste ein Rankgerüst erhalten. Das mag der Hopfen sehr, denn einen dicken Stamm kann der Hopfen nicht emporklettern. Durch die rotierenden jungen Triebe schafft er es immer nur, dünne Zweige und Äste als Halt zu nutzen.


Auf dem Foto hat der Hopfen schon Ende April eine Höhe von 1 bis 1,5 m erreicht. Hopfen kann bis zu 9 m lang bzw. hoch wachsen. Die Pflanze ist einfach beeindruckend. Das Grün des Hopfen ist wunderschön.


Im Laufe der Jahre, seit der Pflaumenbaum abgestorben ist, hat er schon die äußeren Zweigenden abgeworfen. die Wurzeln sind auch schon morsch geworden, wie ich bei meinen Geländeveränderungen festgestellt habe. Der Hopfen wird eine größere Angiffsfläche für den Wind bieten und vielleicht schon dieses Jahr oder vielleicht erst in ein paar Jahren wird der Baum samt Hopfen umfallen.


Auch über die Fallrichtung mache ich mir schon Gedanken. Da wir vorwiegend Ost-Westwinde haben, wird er wohl in Nord-Ostrichtung zu fallen kommen. Bei Sturm darf natürlich keiner in den Garten. Wie er dann liegt wird sich die Frage stellen, ob er da liegen bleiben darf und in das Gesamtkonzept des Garten passt.

Ich bin schon neugierig, wie sich die Dinge entwickeln.


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