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Sunday, August 29, 2010

Geschickte und elegante Pflasterung in Kombination mit einer geschwungenen Buchsbaumhecke

Man kann allerlei Dekoration in den Garten stellen. Hier ist es eine alte Holzschubkarre. Solche Schubkarre kenne persönlich nur aus der Reklame für Gauda Käse. Es ist auf jeden Fall ein sehr schönes Stück.
Der Nachteil von Dekorationselementen auf dem Rasen ist, dass man den Rasen nicht mehr so gut mähen kann. Der Eigentümer dieses Gartens hat unter der Schiebkarre eine Pflasterung mit Natursteinen vorgenommen. Dadurch entfällt das lästige Wegstellen oder Wegziehen bzw. wenn es sich nicht bewegen lässt, das Gras rupfen rund um die Dekorationsgegenstände. Ich selbst kenne es zur Genüge, dass mir das Gras rund um meine große Blumentöpfe, die auf dem Rasen stehen, über den Kopf wächst. Eine Pflasterung mit Naturstein von einzelnen Stellen im Rasen wäre auch bei mir eine sehr gute LösungDie Wirkung ist aus meiner Sicht bei dem Beispiel wirklich toll. Mit einem außerordentlichen Gespür wurde die Pflasterung in einer schmalen Ellipse angelegt. Der Schwung der Ellipse aus Natursteinpflaster passt zu dem Schwung der Buchsbaumhecke in eindrucksvoller Weise. Die gepflasterte Ellipse und die Buchsbaumhecke ergänzen sich in ihren Bewegungen. Das betrachte ich als echtes Design für Garten.

Die Idee und Ausführung habe ich bei Familie Kollwitz in Börßum gefunden. Hier noch einmal großen Dank, dass ich die Fotos für die Veröffentlichung verwenden kann.

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Wednesday, July 14, 2010

Rosen vermehren für Laien: Wie vermehre ich meine Lieblingsrose?

Meine Lieblingsrose sieht man auf den folgenden vier Fotos. Mir ist die Art nicht bekannt, aber darauf kommt es hier auch nicht an. Grundsätzlich gefallen mir persönlich Rosen mit vielen kleinen Blüten, bevorzugt in Rot oder Gelb. Vielleicht geht es anderen auch so, dass sie gern Ihre Lieblingsrose vermehrt hätten? Kaufen kann man sie meist ja nicht mehr, weil man den Namen vergessen hat oder es eben eine alte Rose aus dem Garten ist, vielleicht auch die von den Eltern oder sonstigen Verwandten.


Natürlich gibt es da die offizielle Gärtner Methode mit dem aufedeln von einzelnen Augen auf eine robuste Unterlage. Rosen veredeln soll man im Juni machen und ich habe mir die Prozedur auch schon genau durchgelesen. Aber zum Veredeln von Rosen bin ich über Jahre nie gekommen: "viel zu kompliziert ", denkt man wenigstens als Laie. Jemand der das schon gemacht hat, kann ja mal den Aufwand kurz erklären?

Nun gut, es gibt auch eine einfache Methode der Rosenvermehrung für Laien. Diese Methode ist sehr einfach und kaum bekannt. Und wie funktioniert das? Man kann Rosen stecken, also Stecklinge abnehmen. Dabei müssen aber genaue Regeln eingehalten werden, denn Rosen wachsend nicht so leicht an. Ich habe deshalb hier eine Anleitung zum Rosen stecken für jedermann geschrieben:

Anleitung zur Vermehrung von (Lieblings-) Rosen

1. man nehme die Stecklinge der Rosen im Juni oder Juli.
2. die Triebe müssen einigermaßen stabil und ausgereift sein. Dünne zu junge Schößlinge wachsen nicht an.
3. die Stecklinge sollen circa 20 cm lang sein (auf 5 cm kommt es nicht an).
4. die Stecklinge werden mit einer scharfen Rosenschere geschnitten. Es dürfen möglichst keine Quetschungen an der Schnittstelle, die in den Boden kommt, vorhanden sein.
5. besondere Eigenschaften des Ortes für die Stecklinge:
- Nordseite oder schattige Ostseite,
- feucht,
- keine Bäume oder Sträucher in der Nähe
- Wurzeln andere Plfanzen stören enorm, möglichst in unmittelbarer Nähe einer Regentonne oder anderen Wasserquelle einstecken
6. mit einem Spaten stecke man eine in Abhängigkeit von der Anzahl der Stecklinge eine längere, ca. 15-20 cm tiefe Rinne. Den Spaten hin und her bewegen, so dass ein Spalt entsteht. Da hinein gibt man den Steckling der Rosen und drückt gut fest.
7. die Stecklinge werden im Abstand von circa 15 cm eingestellt
8. die Stecklinge der Rosen werden zu 3/4 in die Erde eingelassen. Die unterhalb der Erdoberfläche sich befindenden Blätter können entfernt werden (sollten es aber besser nicht, da dort leucht Faulstellen entstehen).
9. man stecke mindestens 5-10 Stecklinge, weil nur circa 20 % der Stecklinge anwachsen.
10. die Stelle immer feucht halten, am besten die Rosenstecklinge täglich gießen und wenn nötig kontrollieren, ob die Erde noch feucht ist.



Die Rosen bekommen innerhalb von 2-3 Monaten neue Triebe. Solange der Stecklinge oder ein Teil des Stecklings grün ist, auch wenn er keine Blätter mehr hat, braucht man die Hoffnung nicht aufzugeben.

Hier nun noch ein paar Fotos meinen Stecklinge aus diesem Jahr. Man darf sich nicht täuschen lassen, aus Versehen sind meine Anemonen zusammen mit den Stecklinge der Rosen an einer Stelle geraten. Aber einige - nicht alle, wie immer- Stecklinge haben überlebt. Was man sieht sind die Stecklinge nach circa vier Wochen.





Noch als Anmerkung zu den Fotos: Meine hier abgebildete Rose habe ich selbst gesteckt. Ich habe sie einmal auf einem Friedhof "gefunden" und fühlte mich gleich an einer Rose aus meiner Kindheit erinnert. Kindheit prägt nun mal.

Die Rose steht in einem Beet mit Frühlingsblüher, eingerahm mit Buchsbaum. Die Frühlingsblüher sind im Juli natürlich längst nicht mehr sichtbar, ich freue mich aber, dass sich dort als Fruchtfolge Erdbeerspinat selbst ausgesät hat. Man kann vom Erdbeerspinat sowohl die Blätter als Spinat und wie Spinat zubereitet essen und auch die Früchte als "Erdbeeren" verspeisen. Der Erdbeerspinatt ist auch sehr praktisch, weil dadurch kein anderes Unkraut unter der Rose wächst. Eine extrem gute Fruchtfolge ist von allein entstanden.



Ich möchte noch erwähnen, dass es mir sehr schwer gefallen ist, meine Lieblingsrose im Juni, kurz vor der Blüte abzuschneiden und die Blüten wegzuwerfen, aber wer diesen Wunsch hat seine Rose zu vermehren, muss da einfach durch. Im übrigen war die Rose nach dem Abschneiden von einigen Trieben hinterher umso kräftiger - wie man auch auf den Fotos sieht. Man wird also entschädigt.

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Thursday, July 8, 2010

Handheckenschere oder elektrische Heckenschere für den Buchsbaumschnitt?

Es steht wieder das Schneiden der Buchsbaumhecken im Garten an. Den Buchsbaum kann man eigentlich das ganze Jahr über schneiden. Nicht ganz so empfehlenswert ist es jedoch während des starken Austriebs im späten Frühjahr. Dann sollte man lieber bis Ende Juni warten, wenn die neuen Triebe sich verfestigt haben. Ansonsten beschädigt man die jungen Triebe mit den neuen Blättern zu stark und es entstehen zu viele braune Spitzen.
Die beste und pflegenste Methode zum Buchsbaum schneiden ist die Benutzung einer Handheckenschere. Sollten in ihrem Garten nur einen Buchsbaum hier und einen Buchsbaum da stehen haben, der in Form gebracht werden muss und die Buchsbaumhecke ist auch nicht zu lang, dann ist die Handheckenschere sicherlich das beste Instrument. Man kann dann mit wenigen gezielten Schnitten die Form genau herausarbeiten.





Wenn man sehr viele Buchsbaumhecken, wie ich z.B. in meinem Garten, hat, verwendet man besser eine schnelle Methode um Buchsbaum zu schneiden. Und was ist die schnellste Methode: eine elektrische Heckenschere. Elektrische Heckenscheren sind nicht übermäßig schonend beim Schnitt, weil das Schnittmesser in jedem Bereich mehrfach schneidet. Dabei kann es zu Quetschungen anderer Blätter und Sprossendungen kommen, die dazu führen, dass es optisch nicht so schöne braune Spitzen entstehen. Das stört den Buchsbaum selbst nicht so viel, jedoch ist der Garteninhaber manchmal damit unzufrieden. Wenn es denn zu viel stört, muss man wieder auf die Handheckenschere zurückgreifen. Bei mir bräuchte ich 2 bis 3 Wochen von je 2 h Hecken schneiden täglich, um alle meine Buchsbaumhecken zu schneiden. Mein Rücken teilt mir mit, dass 2 h bereits mehr als ausreichend sind. Ich nehme also braune Spitzen in Kauf. Was bleibt einem auch anderes übrig.

Um einen Eindruck von meinen vielen Hecken zu vermitteln, habe ich ein Sammelsurium von Fotos beigefügt. Ich hoffe alle können verstehen, dass ich jetzt letztendlich doch wieder beim Buchsbaumschnitt mit elektrischer Heckenschere gelandet bin.

Vorschläge: für den Kauf einer Heckenschere bzw. Strauchschere.

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Thursday, June 17, 2010

Buchsbaum im Kübel: Nur mit Untersetzer

Pflanzen im Kübel oder Töpfen bedürfen einer besonderen Pflege. Wenn man zum Beispiel Sommerblumen in Kübel und Töpfe eingepflanzt, sieht man in der Regel sofort, wenn sie unter Wassermangel leiden: die Blätter werden welck und hängen herunter. Das ist nicht so beim Buchsbaum. Der Buchsbaum verträgt Trockenheit, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad.

Ein großer Nachteil von Buchsbaum ist, dass er den Wassermangel nicht sofort anzeigen kann. Wenn der Gärtner gießt ist es häufig schon zu spät und der Buchsbaum ist irreversibel geschädigt.
Wenn man, die in den hier aufgeführten Beispielen, gelbe Blätter am Buchsbaum sieht, ist der Buchsbaum bereits lange tot.
Dafür gibt es eine ganz einfache Begründung. Man nimmt ja auch Buchsbaum und Kränze zum Flechten oder Girlanden herzustellen. Der Buchsbaum bleibt im abgeschnittenen Zustand noch mehrere Wochen grün, ist aber schon lange tot. Genauso ist es mit dem Buchsbaum im Topf. Er ist auch wunderbar grün, selbst wenn der Buchsbaum bereits lange verstorben ist. Zu erkennen ist es nur, wenn man ganz genau hinsieht.


Ein paar Beispiele von toten Pflanzen und in einem Fall von einem fast toten Buchsbaum, die ich in unterschiedlichsten Gärten gesehen habe, sind hier abgebildet. Die Eigentümer haben ehemals sehr viel Geld für diese Topfpflanzen bezahlt und scheuen sich natürlich, dem Buchsbaum zu entsorgen: "Vielleicht treibt er ja noch einmal aus." habe ich schon so oft gehört, aber es ist niemals passiert.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Kübelpflanzen generell und Buchsbaum insbesondere immer mit einem Untersetzer zu versehen. Wenn immer ein wenig Wasser darin steht, ist man auf der sicheren Seite.

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Monday, June 14, 2010

Hier bitte nicht / Schilder für Hundehalter

Vielleicht geht es Ihnen genauso, dass sie Häufchen vor Ihrem Grundstück nicht ganz so toll finden. Die meisten Leute schaffen es auch mit ihren Hunden in Parks oder in Grünflächen außerhalb von Wohngebieten zu gehen. Manche Leute aber schaffen es auch wieder nicht und sie finden es ganz praktisch, ob sie nun gedankenlos sind oder nicht, wenn sie zum Nachbarn gehen und den Hund dort sein Geschäft verrichten lassen. Man kann diese Leute ansprechen und darum bitten freie Flächen zu suchen oder aber auch einfach ein Schild aufstellen (man kann ja nicht jeden ansprechen und vielen Leuten liegt es auch nicht die Leute direkt zu bitten).

Ein Schild oder vielleicht mehrere Schilder an der Grundstücksgrenze helfen möglicherweise? Zwei nette Beispiele habe ich jüngst gesehen:



Es sind auch nicht nur die Häufchen, die manche vielleicht ärgern mögen. Es sind auch die Hunde, die immer wieder an die gleiche Stelle pinkeln um zu markieren. Ich selbst habe an der Grundstücksgrenze einen riesigen Buchsbaum, den ich als Kugel züchten wollte. Da die Hunde sich immer wieder die gleiche Stelle aussuchen ist aus meiner Buchsbaumkugel nichts geworden. Der untere Bereich ist leider gelb und abgestorben.

Mir persönlich gefällt das Schild aus Gusseisen besonders gut. Grundsätzlich muss ich jetzt mal aufpassen, wo man so etwas kaufen kann. Ich selbst habe ähnliches nämlich bisher in den Läden noch nicht gesehen. Vielleicht bin ich auch nur unter anderen Blickwinkel durch die Geschäfte gegangen. Vielleicht klappt es ja jetzt?

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Wednesday, April 21, 2010

Der Balkon im zeitigen Frühjahr / Pflanzen für Mitte März bis Mai

Das erforderliche optimale Design für Balkone ist in unterschiedliche Zeiten einteilbar: Zuerst gibt es die Herbstdeko für den Balkon und dann die Weihnachtsdekoration. Im Anschluss muss man sich für Januar und Februar für die Balkone etwas einfallen lassen. Mitte März kann man schon erste Pflanzen auf denBalkon setzen, die etwas Frost vertragen, jedoch nicht winterhart sind aber auf jeden Fall nicht gleich in sich zusammenfallen, wenn es mal -1 °C gibt. Als letztes gibt es noch die Hauptzeit für einen hübschen Balkon, den Sommer.

Einen hübsch anzusehenden Balkon mit erstem Blumenschmuck für das Frühjahr (Mitte März bis Mitte Mai) zeigt das erste Foto.


Der Balkon sieht natürlich nicht nur hübsch aus, weil es einen schönen Blumenschmuck gibt. Auch der Balkon selbst ist sehr repräsentativ und in einem sehr guten Zustand. Wichtig ist auch festzustellen, dass sehr dezente Tontöpfe verwendet worden sind. Alle Töpfe und Tonbalkonkästen haben in etwa die gleiche Farbe und schöne dezente Muster. Alles passt zusammen.
Als erste Bepflanzung wurden Stiefmütterchen und schon eine Geranie sowie (mutig) Weihrauch ausgewählt. Geranien sind zwar Sommerblumen, aber sie vertragen auch einen ganz leichten Frost. Außerdem hat der Eigentümer von diesem Balkon auch nur eine einzige Pflanze in einem Einzeltopf aufgestellt. Wenn man den Wetterbericht immer im Auge hat, kann man so eine einzelne Blume auch schnell mal für die Nacht in die Wohnung hineinnehmen. Ein Blumenfreund schafft das in der Regel (und wenn nicht, hat man doch etwas Pech gehabt. Auch ist der Schaden bei einer einzelnen Blume ist nicht sonderlich groß).


Der Buchs, in diesem Fall in kugelform geschnitten, ist Dekoration für das ganze Jahr. Die Heide ist auch noch ein Rest der Winterdekoration. Aber der Frühling ist eben die Übergangszeit vom Winter zum Frühling und Überlappungen in der Bepflanzung finde ich nur gut. So kann man immer mal wieder hier und da ein Pflänzchen mitbringen und dann das Einpflanzen jeder einzelne Plfanze auf dem Balkon und die dadurch entstehenden Veränderungen genießen.

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Thursday, April 15, 2010

Tipps: Kübelpflanzen im Freien sicher überwintern

Kalte Winter zeigen jedem, dass man seine Kübelpflanzen doch besser vor dem Winter schützen sollte. Kübelpflanzen und die Kübel sind zwei unterschiedliche Gesichtspunkte, die jeweils Ärger über die Winterwirkungen hervorrufen können:

1. - Die Pflanzen gehen ein / erfrierern / verdursten
2. - Die Kübel platzen

Und wie schützt man die Kübel und die Kübelpflanzen?



Gerade wenn man sich schöne Kübel / Pflanzkübel im Frühjahr gekauft hat weiß man, wie teuer diese sein können. Tonkübel, auch wenn sie frostsicher genannt werden, sind es noch lange nicht. Es gab Zeiten, da habe ich das auch geglaubt. Zwei Jahre geht es gut und im dritten Jahr ist dann die Bescherung da (Risse und man ärgert sich, spätestens im nächsten Jahr fällt der Trog dann auseinander). Das tut den meisten Leuten richtig weh, wenn man es dann am Winterende oder im Frühjahr bemerkt. Es geht sicher nicht nur mir so.

Eine Alternative sind natürlich Plastikkübel, aber die findet nicht jeder schön. Man muss natürlich sagen, dass es immer mehr schöne Kübel gibt, die dem Tonoriginal doch ähnlicher werden.

Hier nun der Tipp wie man die Folgen 1. und 2. vermeiden kann (mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit):

Graben Sie die Kübel im Winter in die Erde ein. Dadurch kann der Frost die Kübelerde beim einfrieren nicht nach außen drücken. Dort ist ja andere Erde und die stabilisiert den Pflanzkübel. Es ist schon ein kleiner Aufwand, aber die Kübel werden durch die umgebende Erde stabilisiert und die Pflanzen empfinden die Überwinterung so, als würden Sie normal im Gartenboden eingegraben sein.










Trotzdem sollte man das Gießen auch im Winter nicht vernachlässigen. Insbesondere, wenn es sich um glasierte Tonkübel und Tontöpfe handelt. Die können von außen kein Wasser durchlassen. Wenn man nicht gießt, bleibt in den Töpfen die Gefahr bleibt bestehen, dass die Pflanzen verdursten - und dass ist die Haupt- ´Todesursache´ von Kübelpflanzen im Winter.

Die Fotos zeigen diese Vorgehensweise bei den winterharten Kübelpflanzen im Botanischen Garten Braunschweig (vorwiegend Buchsbaum). Dort sieht es auch noch hübsch aus, diese vielen unterschiedlichen Formen auf einem Haufen. Für so eine nette Ansammlung kann man vielleicht auch ein kleines Stück Rasen opfern, falls man wenig Platz hat.



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Wednesday, March 24, 2010

Tipps zum Auflockern von ´´langweiligen´´ Buchsbaumhecken

Seit Jahren blicke ich auf einen Gartenbereich, der für mich langweilig geworden ist. ´´Hier muss sich etwas ändern´´, ist mein Gedanke. Es sind immer wieder meistens nur flüchtige Gedanken, denen ich kein richtiges Konzept entgegensetzten konnte.
Ich habe jetzt auf die Schnelle kein Bild vom ´´vorher´´ finden, aber man kann es sich gut vorstellen, wenn man das Bild 1 ansieht. Es ist jetzt das ´´nachher´´. Man stelle sich vor, die Hecke aus Buchsbaum war durchgängig ca. 12 -15 Meter mit nur leichten Schwenkern.

Irgendwann hat es sich herauskristallisiert, dass die Hecke geöffnet werden soll und ein Stück Blumenbeet muss geopfert werden. Jetzt im März hatte ich Zeit und Lust (Lust ist ja wichtig und man muss sie ausnutzen) es anzugehen. Und es war eine neue Idee da: Die Buchsbaumhecke wird in den Rasen hinein verschränkt und endet in einem riesigen Buchsbaum (siehe Bild 4), den ich an anderer Stelle wegen der zu großen Größe wegnehmen musste.



Buchsbaum lässt sich im März noch gut verpflanzen. Wenn es älterer Buchsbaum ist, dann kann man ihn auch etwas weiter auseinanderpflanzen, als er vorher gestanden hat. Dadurch erhält man mehr Länge. Durch den Schlänker ist eine große Rasenfläche besser strukturiert worden. Links und rechts von dieser Rundung mit Buchsbaum kann man sehr gut die vorhandenen zwei Sitzgruppen unterbringen. Ein positiver Effekt im Nachhinnein und vorher nicht erkannt war, dass die beiden sehr unterschiedlichen Sitzgruppen (1x eine Holzbank mit integrierten Sitzplätzen und 1x ein runder weißer Tisch mit Stühlen aus Plastik) durch die Trennung mit der Buchsbaumhecke sehr viel besser miteinaner harmonieren, auch wenn sie eng beieinander stehen. Außerdem passen sie viel besser auf den Rasen und sehen jetzt dort aus, als ob sie dahin müßten.

Ich möchte noch erwähnen, dass man beim Umpflanzen von Buchsbaum im Frühjahr immer daran denken muss, dass jetzt den ganzen Sommer über diese Pflanzen mindestens 1x pro Woche gewässert werden müssen.

Das Resultat ist noch nicht ganz fertig, da der geöffnete Bereich in der mitte auf dem ersten Foto noch nicht endgültig gestaltet ist. Bisher hatte ich noch keine Idee, die mir wirklich gefällt.

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Saturday, February 6, 2010

Was macht man Anfang Februar bei +3 Grad im Garten?

Wenn der Boden noch steinhart bis in größere Tiefen gefroren ist, aber an seltenen Tagen die Temperaturen doch die 0 Grad überschreiten, kann man wieder mal nach draußen gehen. Nach der (vielleicht) ersten Überwindung stellt man fest, wie warm 3 Grad doch so sind. Zumindest ist das so, wenn es vorher immer unanständig kalt war. Ich war jedenfalls völlig überrascht. Es motiviert dann einfach, doch mit etwas anzufangen.
Buchsbaum schneiden liegt mir deshalb jedes Jahr auf der Seele, weil bei den vielen Buchsbäumen und Buchsbaumhecken es einfach schwierig ist, alles rechtzeitig zu schneiden. Ein Anfang im Februar ist deshalb genau das Richtige.

Mit einer speziellen Buchsbaumschere mit rotierendem Messer kann man den Buchsbaum sehr gut schneiden, wenn die einzelnen Zeige noch nicht zu groß sind. Heraus kommt ein hervorragendes Mulchmaterial. Das erste Foto zeigt, wie klein der Buchsbaum gehäckselt wird. Ich verwende den Mulch immer, um die Erdbeeren weitestgehend unkrautfrei zu halten. Mit einer ca. 5 - 10 cm dicken Schicht wächst dort kein Unkraut mehr. Dieser Buchsbaumhäcksel hilft das ganze Jahr, weil er auch nur schwer vergänglich ist. Den Erdbeeren gefällt es sehr gut. Sie erhalten Nährstoffe und gedeihen kräftig. Ich habe meine Erdbeeren dank dieses Humus seit ca. 10 Jahren immer an der gleichen Stelle gelassen. Neue Ableger nehmen ist nicht erforderlich.

Die kleinen Fotos zeigen den Buchsbaum vor dem Schnitt, der gerade im letzten Herbst wieder angefangen hat, kleine neue Triebe zu bilden. Was meinen Sie, wie schnell der Buchsbaum im Frühjahr wächst, wenn er schon solch kleine Triebe hat? Es geht dann einfach rasend. Im Herbst sind bei alten Buchsbaumpflanzen dann 20-25 Zentimerter Triebe daraus geworden und die schön geschnittenen Buchsbäume sind völlig aus der Form geraten. Frühzeitiges Schneiden dämmt diesen ´´Wildwuchs´´ ein.


Schneiden von Buchsbaum ist bei kleinen Hecken im Sommer und Frühjahr auch deshalb oft schwierig (bei mir ist es zumindest so), wenn man nichts von den Frühjahrsblühern und den Stauden zertreten oder zerschneiden will. Im Februar, bei noch durchgefrorenem Boden braucht man keine Rücksicht zu nehmen. Man kann sich voll dem geraden Schnitt zuwenden.

Das letzte Foto fand ich schön. Es sieht aus wie ein Schlund. Unten das Buchs-Mulchmaterial.


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Wednesday, February 3, 2010

Winterende: Es gibt erste Anzeichen

Winter ade, so hofft man jedenfalls. Wenn man nicht unbedingt im Urlaub ist und Ski fahren möchte, reicht es nun doch mit dem Winter. Im Februar gibt es nun eindeutige Anzeichen, dass es aufwärts geht.

Es wird deutlich heller und die Schatten sind am Mittag nicht mehr so lang. Auch Sonnentage bei über 0 Grad Celsius sind jetzt wieder möglich. Die Fotos belegen den Wandel.



Die Schneedecke ist zwar noch an unberührten Stellen auf den Feldern völlig geschlossen, aber innerhalb der Ortschaften und auch dort, wo es durch Häuser und Bäume Windverwehungen gegeben hat, entstehen bereits schneefreie Stellen. Die Sonne heitert auf und veranlasst zur Hoffnung auf mehr. Überall von den Dächern tropft das Wasser. Dächer, die zur Südseite ausgerichtet sind, sind bereits schneefrei. Auf der Nordseite sieht man nur kurzfristig den Schneegriesel der vergangenen Nacht. An ganz geschützten Stellen liegt noch der Schnee aus dem letzten Jahr.


Ich bekomme schon wieder Lust, mit etwas im Garten anzufangen. Was mir besonders am Herzen liegt, ist der Schnitt der vielen Buchsbaumhecken. Letztes Jahr habe ich tatsächlich nicht alles geschafft. Es wurde dann plötzlich so warm, dass explosionsartig die Frühjahrsblüher aus der Erde schossen und ich nicht mehr alle Beete betreten konnte, um die Hecken zu schneiden. Dieses Jahr soll mir das nicht passieren. Es gibt vielleicht bessere Zeiten um Buchsbaum zu schneiden, aber im Februar ist es auch schon möglich.

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Friday, January 29, 2010

Winterimpressionen

Der Januar ist kein Gartenmonat. Wenn die Temperaturen auf bis zu -20 Grad fallen, vergeht irgendwann doch jedem die Freude am Garten. Für einige schöne Fotos ist es aber immer noch die Zeit. Man huscht mal eben für ein viertel Stündchen in den Garten um dann schnell wieder die Wärme des Kaminofens zu genießen.
Gelegentlich steigen die Temperaturen auch mal in den Bereich des Nullpunktes und dann kann es auch Eisregen geben. Ein solches Ereignis war vor kurzem und es bescherte schöne Verkrustungen an den Pflanzen. Wenn das Licht in einem günstigen Winkel einfällt sieht es doch sehr kunstvoll aus.
Eiszapfen hängen vom Gartenhaus und das restliche Wasser im Gartenschlauch ist gefroren.
Die Buchsbaumwege sehen selten so sauber und gepflegt aus. Vergessen ist fast, dass dort immer wieder das Unkraut wächst und sie doch eine ganze Menge Arbeit machen.
Die neuen Stecklinge vom Buchsbaum aus dem Herbst genießen den Schutz durch den Schnee.
Die Äste von der Eierpflaume biegen sich unter der Eislast.

Mein Blumental, nun noch nicht einmal 3 Jahre alt, sieht doch auch im Schnee noch reichlich ungepflegt aus. Bevor ich das Welke abschneide wollte ich aber noch einiges umpflanzen. Wenn aber erst mal der alte Flor entfernt ist, erkennt man nicht mehr, um welche Pflanzen es sich handelt. Also steht alles noch so, wie der Frost es eingepackt hat.
Auf dem letzten Foto sieht man eine wilde gelb blühende Clematis. Die Fruchtkörper sind auch im Winter noch schön.

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