Tuesday, May 5, 2009

Wenn Kinder den Garten fotografieren


Wenn Kinder den Garten fotografieren gibt es schon fast abstrakte Kunst. Mit den heutigen Digitalkameras und der einfachen Löschfunktion ist es auch ganz einfach. Man muss nur aufpassen, dass die Kamera nicht aus Versehen in die Regentonne fällt oder die Sandburg von innen fotografiert werden soll. Die Hardware verträgt einiges, aber nicht alles.

Unten aufgeführt finden Sie einige der Fotos, die mein Sohn, 6 Jahre alt, als fotografierenswert eingestuft hat. Da mir einiges doch davon gefällt, habe ich es einfach mal aufgelistet. Die Auswahl der Bilder ist mein Beitrag, die Fotos selber sind allein sein Produkt.

Unschärfe muss man übersehen bzw. es gehört mit dazu und der interessante Eindruck ist nur durch die Unschärfe vorhanden. Die Qualität habe ich reduziert, damit die Ladung der Bilder nicht zu lange dauert. Auf jeden Fall ist es schön bunt.















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Abgestorbene Rose als Rankgerüst für Stangenbohnen

Der Winter war ja nun sehr hart und hat einigen Pflanzen im Garten das Leben gekostet. Meine alte wilde Rose, die sich sehr üppig entwickelt hatte und eigentlich für meinen Garten viel zu groß war, hat hat bereits im letzten Jahr beschlossen, nicht wieder auszutreiben. Die Treibe waren bestimmt 5 m lang und ich habe es einfach zeitlich nicht geschaftt, sie wegzunehmen. Ich hatte nur die äußeren Triebe weggeschnitten.
Mein Gedanke war im letzten Jahr auch, dass sie bestimmt wieder austreibt. Nun, das hat sie nicht gemacht. Evtl. ist sie eingegangen, weil in der Nähe mein Komposthaufen war und die Sicherwässer sie geschädigt hatten. Entsprechendes hatte ich schon mal mit einem Pflaumenbaum, der auch einen Komposthaufen nicht vertragen hat.
Diese Jahr hatte ich, so meine ich wenigsten, eine gute Idee: Man könnte doch diese Rose als Stütze und Rankgitter für Kletterbohnen oder Wicken oder Erbsen (nein, die werden ja heutzutage nicht mehr so hoch) oder etwas anderes Rankendes nehmen.

Ich habe mich für Kletterbohnen entschlossen.

Damit es noch schöner aussieht habe ich eine lila Bohne gekauft. Es sollten zuerst die schön blühenden Feuerbohnen werden, aber die isst bei uns keiner. Einen zusätzlichen Nutzen neben dem Aussehen wäre aber schön, dann freut isch meine Frau und es gibt keine Anmerkung von wegen: ´´du denkst wieder nur an das Design´´.

Den lila Bohnen möchte ich mal gedanklicherweise auch lila Blüten zuordnen. Ich weis es nicht, mal sehen was dabei herauskommt. Ich werde vom Ergebnis berichte, vielleicht hat die Sorte Blauhilde ja schon mal jemand gepflanzt?






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Monday, May 4, 2009

Möhren bzw. Wurzeln im Sandbeet aussähen

Die Kultur von Möhren kann sehr schwierig sein. Das habe ich jedenfalls in meinem Garten festgestellt. Zunächst wusste ich gar nicht, woran es denn liegt. Als Hobbygärtner, der mal ein paar Möhren aussät und sich dann wundert, warum nur ein paar Pflänzchen auflaufen und auch die Möhren im Unkraut gar nicht wieder findet, habe ich angefangen.
Inzwischen bin ich dem Tipp meiner Frau gefolgt: ´´Leg doch mal ein Sandbeet an´´. Hintergrund ist, dass der Boden in der Region total lehmig und schwer ist. Der Boden verklebt und die extrem feinen Samen der Möhren kommen gar nicht durch.

Jetzt wo ich durch Bauarbeiten ständig einen Sandhaufen im Garten habe und es nicht weit bis zum neuen Gemüsegarten ist, habe ich mir die Mühe gemacht.

30 cm breit und 30 cm tief, sowie ca. 1,20 m lang, wurde ein Graben ausgehoben. Dieser Graben wurde mit Sand aufgefüllt. Auf den Sand wurden die Möhren flächig ausgebracht und dann mit einer ganz dünnen Sandschicht abgedeckt.

Das Bewässern erfolgte ganz vorsichtig, damit mir auch die Saat nicht wegschwimmt. Außerdem habe ich mich bemüht, täglich die Saat zu wässern.

Am Wochenende schon nach 10-14 Tagen war dann meine Verwunderung da. Die Wurzeln sind in wahren Massen aufgelaufen. So was habe ich bei mir noch nicht erlebt. Ganz klein und fein standen sie da wie die Zinnsoldaten. Bisher ist nicht mal Unkraut gewachsen, weil der Sand so ziemlich samenfrei war. Da ich es breitflächig ausgesät habe sind auch diese Möhren als Zupfbeet aufzufassen. Jedes Unkraut muss weggezupft werden.

Das Beet habe ich übrigens mit kleinen Stöckern markiert, damit ich auch ja nicht aus Versehen einmal etwas weghacke.


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Vorteile von Tulpen und Narzissen

Tulpen und Narzissen sind eigentlich sehr robuste Frühlingsblüher. Narzissen sind fast unverwüstlich, wenn sie in nicht zu dunkle Ecken gepflanzt werden. Von Tulpen hat man auf jeden Fall im ersten Jahr sehr viel; im Laufe der Jahre nimmt der Bestand jedoch in der Regel ab. Wühlmäuse helfen dabei sehr. Ein großer Vorteil ist, dass man bereits in wenigen Monaten wunderschöne Blüten hat. Besonders wenn man nackte Stellen im Garten hat, die sonst wenig Farbe haben, dann sind sie im Frühjahr der Blickfang. Man muss es nur schaffen, im Herbst die Blumenzwiebeln zu kaufen und auch noch in die Erde zu bringen.
In meinem neuen Gartenbereich habe ich Tulpen und Narzissen gepflanzt und hier fotografiert. Man sieht die nackte Erde von den Orten, wo im vergangenen Jahr noch gar nichts wuchs. Innerhalb eines Jahres sind die Bereiche schon eine Augenweide. Die frisch gepflanzten Stauden brauchen da doch schon viel länger, bis sie einigermaßen groß sind und eine ebenso einnehmende Wirkung haben.

Man sieht besonders auf dem letzten Foto, dass noch nichts fertig ist, aber diese Blüten bereits jetzt ein beruhigender Blickfang sind. Tulpen und Narzissen eignen sich aus den genannten Gründen auch besonders für nackte Flächen in einem Neubaugebiet bzw. auf einem Neubaugrundstück










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Sand im Garten - Spielgelegenheiten für Kinder

Seit einem Jahr wird ein Teil meines Gartens neu angelegt. Ich habe mir viel vorgenommen und wer weis, wie lange es noch dauert. Es eilt auch nicht, denn sonst würde mein Garten ja Stress bedeuten und mein Garten hat die Funktion den Stress abzubauen. Deshalb sehen einzelne Bereiche natürlich auch nicht so aus, wie ich es gern hätte. Ein besonderes Highlight ist ein einfacher Sandhaufen, vom LKW abgeladen. Auf dem ersten Foto sieht man diesen Haufen. Die Kinder sind wahrlich begeistert.
Er liegt dort seit einem Jahr, bzw. ich verbrauche ihn und lasse dann neuen Sand kommen. Dieser Haufen z.B. war erst doppelt so hoch und er wurde dann ´´heruntergespielt´´.
So ein Sandhaufen ist auch tausendmal schöner als die kleinen einfachen gekauften Sandkästen aus dem Baumarkt. Man kann ja viele tiefer graben, höher bauen und richtig herumferkeln.
Wasser zum spielen erlaube ich nur ab und zu und wenn es warm genug ist. Das ist wirklich dann immer eine riesige Freude.
Wenn Sie mal einen Sandhaufen haben, gönnen Sie den Kindern die Freude darin zu spielen, auch wenn es leichte Verluste gibt und man hinterher große Wäsche hat. Ich denke, für die Kreativität der Kinder ist das nur nützlich.

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Tulpenblüte: Schnell noch einmal im Garten ansehen, bevor sie verblüht sind.

Noch blühen sie, die Tulpen. Sie sind einfach zu schön und ich habe deshalb auch im letzten Jahr wieder einige Tulpen neu gekauft und gepflanzt. Kaufen kann man Tulpen ja überall in den Gärtnereien und Baumärkten und auch in den Supermärkten. Es müssen auch nicht die teueren Zucht-Arten sein. Schon die einfachen gelben und roten Tulpen sind wunderschön und geben dem Garten Farbtupfer im April und Mai.

Bald ist es schon wieder vorbei, denn die Temperaturen sind dieses Jahr besonders hoch. Bei Temperaturen um die 18 -25 Grad, wie wir sie Ende April hatten, halten sich die Tulpen nur ein paar wenige Tage.

Man kann die Tulpenbeete übrigens gut mit Rindenmulch vor Unkraut schützen (siehe das 3. Foto). Leider mögen das die kleinen Frühlingsblüher nicht so gern.


In Deutschland soll es der wärmste April seit den Aufzeichnungen gewesen sein. Eigentlich war es schon wie im Sommer, ist mir so aufgefallen. Die Temperaturen weltweit steigen immer weiter an. Für unsere Gärten bedeutet das vermutlich nicht so viel. Es heißt dann einfach, dass im Sommer deutlich mehr und öfter bewässert werden muss.
Für Alaska heißt das sicher, dass man dort auch den Garten viel mehr nutzen kann und so einige neue Arten im Garten gepflanzt werden können. Einer der Leser dieses Blogs hat ja einen Garten in Alaska, vielleicht liest er diese Anmerkung.

Für die Artenvielfalt weltweit ist das mehr als ein Katastrophe. Wie schlimm es ist, kann man gar nicht genug betonen. So wie es aussieht wird die Völkergemeinschaft daran nichts ändern.



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Friday, May 1, 2009

Sumpfdotterblumen im konkurrenzfreien Lebensraum

Zur Zeit blüht auch die gelbe Sumpfdotterblume. Man kann Sie überall in Gartencentern kaufen. Mein voriger Artikel beschäftigte sich mit Konkurrenz von Wasserpflanzen untereinander ( http://garten-anders.blogspot.com/2009/05/konkurrenz-im-gartenteich.html ).
Aus meinen gelernten Erfahrungen habe ich diese Sumpfdotterblume gleich in ein eigenes Gefäß gepflanzt. Es ist nicht mal besonders groß und fasst nur so etwa 4-5 Liter. Auch mit so geringen Volumen an Erde gibt sich die Planze leicht zufrieden, aber eben die Konkurrenz zu den anderen Wasserpflanzen in kleinen Becken oder Teichen, die verträgt sie nicht.

Was für Behälter man zum Bepflanzen nimmt, ist gar nicht so wichtig. Es kann ganz einfach ein Eimer sein, denn in der Erde sieht man ihn ja nicht. Gute Erfahrungen habe ich mit den günstigen und überall erhältlichen Baueimern gemacht. Sie sind außerordentlich stabil und auch die Winter überstehen sie problemlos. Für meine Sumpfdotterblume habe ich einfach einen Metallbehälter von unserer alten Heizung genommen. Rost macht den Pflanzen nichts aus, das ist jedenfall meine bisherige Erfahrung mit den Wasserpflanzen, die ich ausprobiert habe.

Diese Pflanze wächst bei mir schon 3 Jahre und wie man sieht geht es ihr prächtig.

Was mir noch nicht gelungen ist, ist die Vermehrung. Ich habe ja immer gern mindestens zwei Pflanzen, falls mal eine Pflanze eingehen sollte. Teilen möchte ich die Sumpfdotterblume nicht, weil sie nicht besonders buschig ist und ich dachte mir, ich würde zu viele Wurzeln zerstören, außerdem ist die Pflanze sehr brüchig in den Stielen. Diese Sumpfdotterblume hat jedes Jahr viele Samen. Die Samen haben sich aber bisher nicht selbst ausgesät. Vielleicht sollte ich dieses Jahr einmal Samen abnehmen und diese aussähen. Hat jemand Erfahrung damit? Ich frage mich, wie feucht das Substrat sein muss, oder muss man es evtl. sogar unter Wasser tun? Wahrscheinlich schaffe ich es aber wieder nicht den Versuch zu starten. Es gibt einfach so viel zu tun und so viele Anregungen, dass man sich auf einzelne Dinge beschränken muss, die einem Gefallen und dann noch die vielen Dinge tun muss, die man eben als Gärtner tun muss. Wenn die eigenen Ansprüche nur nicht wären.


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