Monday, April 20, 2009

Hochstammrosen: Schön, aber aus zwei Gründen sehr teuer

Ich mag Hochstammrosen und in der Zwischenzeit schaffe ich es auch, sie jedes Jahr öfter blühen zu lassen. Aber diese Jahr haben sie mich ganz schön geärgert: Von meine 10 Hochstammrosen sind 8 Exemplare erforen. Sie sind nicht nur sehr teuer in der Anschaffung (Grund 1), sie halten sich auch nicht lange (Grund 2).

Mir ist jetzt nicht bekannt, ob es an meiner neuartigen Verpackung liegt (siehe Foto) oder nur an dem harten Winter?


Foto 1: Hochstammrose, eingepackt in neuerdings häufig verkaufte Gaze zum Überwintern von Gartenpflanzen.



Das Foto mag etwas gruselig aussehen, aber ich habe meine Hochstammrosen das erste Mal überhaupt in einer käuflichen Gaze zur Überwinterung von Pflanzen verpackt. 8 Hochstammrosen erforen! Was für ein Erfolg. Ich wollte jetzt Anfang April die Gaze entfernen und meine Enttäuschung war wirklich immens.

Dafür sind Hochstammrosen dann doch zu teuer. Erst mal werde ich wohl keine neuen Rosen kaufen. Hat jemand Erfahrung mit Hochstammrosen und dem Einpacken in Gaze?














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Eine Kiwi: Nicht besonders schön im Winter - Aber wunderschön im Sommer

Diese Kiwi soll einen entstehenden Durchgang begrünen. Die Kiwi ist so an die 5 Jahre alt und wurde gekauft, als die Pflanzen noch zweihäusig waren. Dass heißt, man braucht immer eine weibliche und eine männliche Pflanze.

Bild 1: Kiwi, üppig entwickelt und kaum zu bändigen




Meine Kiwi hat in den letzten zwei Jahre auch angefangen zu tragen. Die Wuchskraft der Kiwi ist unglaublich. Die wächst in alle Richtungen und man muss unbedingt die Pflanze schneiden, weil sie sonst macht was sie will. Im Moment ist mir noch nicht klar, wie sie denn wachsen darf. Also wird sie diese Jahr wieder machen können was sie will. Nur wenn ich nicht mehr durch den Durchgang komme, werde ich sie mit der Gartenschere zügeln.

So kahl und unscheinbar das Gewächs jetzt Anfang April auch aussieht. Wenn erst mal die Blätter da sind ist die Pflanze unglaublich schön und beeindruckend.

Die Kiwi selbst ist ausgesprochen anspruchslos und mir scheint es, man kann sie pflanzen wo man will. Ach ja, da fällt mir ein, neben einer Birke geht es nicht. Die Kiwi benötigt immer ausreichend Wasser. Wenn man aber regelmäßig gießen kann, kann man die Pflanze pflanzen wo man will. Sie wächst überigens auch in Bäume.

Kaufen kann man die Kiwis in eigentlich jeder Gärtnerei oder in jedem Baumarkt bzw. Gartencenter. Obwohl die Kiwipflanze so etwas exotisches aus Neuseeland ist, sind Kiwis absolut winterhart. Mir ist noch nie eine Pflanze erforren, Frostschäden waren immer gering und betrafen nur die letzten jungen Zweige aus dem Herbst.

Kiwis sind auf jeden Fall für jeden Garten zu empfehlen. Man kann die Pflanze z.B. auch am Haus hochziehen, auch in die 3. Etage, und dass schon nach kurzer Zeit. Die Pflanze ist durchaus etwas für die Begrünung von Mehrfamilienhäusern, auch in einer engen Stadt.


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Überwinterung von Blumenzwiebeln direkt im Blumentopf im Keller

Kennen Sie das auch? Im Herbst ist es eine heiden Arbeit, die ganzen Blumenzwiebeln aus der Erde zu nehmen und korrekt aufzubewahren. Nehmen wir z.B. Begonien, Canna, Fresien und z.T. auch die Dahlien. Dazu habe ich mir im letzten Jahr etwas Neues einfallen lassen.

Bild 1: Blumentöpfe des Vorjahres, noch mit den Knollen bzw. Zwiebeln in der alten Erde.


Besonders im Herbst blühen die Blumen noch lange üppig in den Töpfen. Um das möglichst lange auszunutzen habe ich alle Zwiebeln und Knollen im Topf gelassen und sozusagen in letzter Minute alles zusammen vor dem Frost in den Keller gestellt. Ab dem Zeitpunkt wurde nicht mehr gegossen und es gab auch kein Fenster in dem Raum. Damit waren die Pflanzen ca. 5-6 Monate ohne jegliche Versorgung.

Jetzt Anfang April konnte alle super leicht ohne Probleme aus dem Keller genommen werden und die Zwiebeln sehen alle super gut aus. Das alte vertrocknete Laub habe ich noch im Winter entfernt, man kann es sich aber auch bis zum Frühjahr aufheben, das zu tun.

Jetzt werde ich die Zwiebeln und Knollen erst mal noch in der alten Erde lassen und einfach anfangen zu gießen. Wenn die Pflanzen dann sich solide entwickelt haben, werde ich sie umtopfen und die Erde wechseln. Dann kann auch nicht so leicht etwas abbrechen. Die Pflanzen sollten dann wegen des vielen Lichts sehr stabil sein. Durch diese Behandlung werden die Zwiebeln auch nicht beschädigt und sie verschimmeln mir auch nicht.

Besonders bei Dahlien hat man ja auch immer die vielen abbrechenden Wurzeln, die dann doch nicht mehr austreiben.












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Praktische Symbiose von Wein und Nordmannstanne

Vor ca. 20 Jahren habe ich eine Trieb eines Weinstocks von der Nahe mit in den hohen Norden gebracht. Er ist angewachsen und lebt noch immer. Das Besondere ist seine Wuchsform.

Dieser Wein hat sich mit meiner Nordmannstanne angefreundet. Die Nordmannstanne, ein ehemaliger Weihnachtsbaum, ist inzwischen so um die 12-15 m hoch. Damit der die anderen Pflanzen im Garten nicht allzusehr beeinträchtigt, wurde die Seitenzweige alle paar Jahr gekürzt. Deshalb die ungewöhnliche Wuchsform.


Bild 1: Nordmannstanne mit Weinpflanze, die sich bis in die Spitze ausgebrreitet hat.







Der Wein fühlt sich in der Nordmannstanne außerordentlich wohl. Der Wuchsort des Weins ist eigentlich ca. 2. m vom der Tanne entfernt, aber irgendwann hat er den Weg in die Tanne gefunden und hat dort seine Hauptverbreitung. Der Abstand ist sicherlich gut für den Wein, denn unmittelbar unter der Tanne sind sehr viele Wurzeln des Baums. Im Moment ist noch alles vom Weinstock kahl, aber schon in den nächsten Wochen wird die Nordmannstanne hellgrün sein.

Die Tanne findet den Bewuchs möglicherweise nicht so gut, denn sie wächst nur sehr langsam. Mir ist das auch recht so, denn wie gesagt, unter und um eine Tanne wächst sonst nicht so viel und dass gefällt auch wieder nicht.

Letztes Jahr hätten wir übrigens sehr viel Wein herstellen können, denn die ganze Tanne war voller Wein. Nur leider hatte keiner der Familie Lust, da oben zu ernten.

Vielleicht ist es ja auch eine Option, eine Weintanne (oder einen anderen Baum) im Garten zu haben. Originell ist es auf jeden Fall.



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Gewächshäuser / Automatische Lüfter: Praktisch besonders in der Übergangszeit

Gewächshäuser sind besonders in der Übergangszeit sehr praktisch. In der Übergangszeit hat man aber auch sehr stark schwankende Temperaturen. Das kommt vor allem durch die schon sehr starke Sonneneinstrahlung, bzw. durch die noch sehr starke Sonneneinstrahlung.



Bild 1: Anlehnhaus von Beckmann. Sie sind solide, aber auch immer etwas teurer als alternative Gewächshausanbieter

In meinen vielen Jahren Gewächshauserfahrung habe ich festgestellt, dass die zu große Hitze im Haus, besonders im Frühjahr doch so einigen Pflanzen gar nicht bekommt. Zuerst fand ich die hohen Temperaturen immer sehr toll und habe gar nicht die negativen Wirkungen auf die Pflanzen so bewertet, wie ich es hätte tun müssen. Viele der Pflanzen, z.B. Fuchsien, die später ins freie sollen, leiden doch enorm und lassen die Blätter hängen.

Eine Möglichkeit der Lüftung ist, die Tür am Tag zu öffnen. Da kommt man aber auch nicht immer hinterher. Es gibt wohl bei jedem immer wieder Tage, wo man es vergisst. Seit ein paar Jahren habe ich einen automatischen Fensteröffner. Die sind gar nicht so teuer und gibt es schon ab 30 Euro. Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jetzt kann man doch immer unbesorgt sein. Nur das Einbauen war nicht ganz so einfach. Die vorhandenen Löcher haben nicht zu dem Fensteröffner gepasst. Es ist dann deshalb empfehlenswert, den Fensteröffner des Herstellers des Gewächshauses zu verwenden.

Praktisch und wichtig ist es auch, immer die Tür zu fixieren. Bei starkem Wind schlägt sonst die Tür zu. Irgendwie hat der Hersteller Beckmann daran selbst nicht gedacht. Ich hatte bisher Glück und es ist nichts passiert. Mein Türstopper ist immer ein Topf mit Blumen, oder wie in diesem Jahr, einfach ein umgekehrter Blumentopf.














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Thursday, April 16, 2009

Schutz von Gartenbeeten vor Kinderfüßen

Ein Garten ist ein extrem wichtiger Ort für dieEntfaltung von Kindern. Ich habe große Bereiche, wo sie tun und lassen könnnen, was sie wollen (weitestgehend). Aber es gibt auch Blumenbeete, die ich doch gern nicht betreten hätte.

Die kleinen Pflänzchen vertragen es einfach nicht, wenn man sie ignoriert. Jedes Frühjahr, wenn die Kinder nicht mehr zu halten sind und den Garten genießen gibt es Verluste. Sie machen es ja nicht mit Absicht. Jeder kann sicher verstehen, dass sie einfach nicht sehen, was mich dann bedrückt. Man kann mit den Kindern reden und sie sind auch sehr verständlich, aber dann im Spiel passiert es. Man kann auch nicht alles erklären und außerdem gibt es immer wieder Kinder aus der Nachbarschaft.

Ich habe jetzt vor Jahren angefangen fast alle Äste, die ich abschneide nicht mehr zu entsorgen, sondern Sie zu sammen (Blätter und Dünnes abgeschnitten). Man kann damit sehr viel machen. So ca. 30 - 40 cm lange Stücke benutze ich, um meine Beete zu markieren, genauso neu gepflanzte kleine Stauden. Besonders Ecken werden so gekennzeichnet.

Sehen Sie das Foto. Zu sehen ist ein neues Beet und ein neuer Weg. Die Wirkung ist toll. Sind die Kinder im Winter noch mit dem Schlitten dort heruntergefahren (wir haben hier keine besonderen anderen Schlittenstellen), so ist seit der Markierung durch die Stöcker nichts mehr passiert.


Diese Stöcker oder Äste habe ich relativ eng gesteckt. Das Beet wird dadurch gut markiert. Das Schöne an diesen Stöckern ist auch, dass es sich einfach in den Garten gut integriert und nicht auffällt. Jeder Stock ist auch ein Unikum. Manchmal schneide ich schon mit Absicht krumme Äste heraus, ganz einfach nur, weil sie mir gefallen. Man mag es splienig nennen, aber jeder sollte seinen Garten so gestalten, wie es ihm gefällt und nicht so wie es die Nachbarn meinen oder wie es die Verwandtschaft meint.
Und wie schon geschrieben, es ist einfach praktisch.

Regentonnen: Design mangelhaft, Farbe ungenügend

Bei mir im Garten stehen 2 von diesen grünen 200 l Regentonnen. Als vor ein paar Jahren diese Regentonnen in Mode kamen war ich ganz begeistert, weil man für wenig Geld einen großen Wasserbehälter bekommt und sie haben mir auch ganz gut gefallen. Vor allem waren Sie grün und ich konnte mich von den blauen ca. 100 l großen Tonnen, die ich mal irgendwoher bekommen hatte und die mal für irgendwas zum Transport gedient hatten, trennen. Denn die blauen Tonnen waren auch praktisch, aber eben unschön. Und das Blau war an sich ja auch ganz nett, aber es passte nun gar nicht in den Garten zu den anderen Dingen.



Nun also die grünen Tonnen, wo mich mehr und mehr die Farbe stört. Es ist doch so ein seltsames Grün. Das passt überhaupt nicht zu den Pflanzen und schon gar nicht zu den anderen Dingen, die ich z.B. so auf dem Hof und im restlichen Garten habe. Was meinen Sie zu der Farbe? Gerade fängt wieder das Gartenjahr an und die Gartencenter sind voll mit Leuten. Beim Umsehen dort musste ich feststellen, dass es schon Alternativen gibt, vieles ist aber nur auf den ersten Blick besser: Regentonnen in Felsenform, als Holzstamm, unterschiedliche Farben, in seltsamen Formen. Leider hat mich der Blick auf das Preisschild dann jeweils doch wieder ernüchtert. Abgesehen davon, dass ich so manches doch nicht im Garten haben möchte, sind 150 Euro und mehr doch einfach zu viel für so ein wenig Plastik. Was ich gern hätte wäre einfach völlig unauffällig und preiswert.

Vielleicht hat jemand dazu einen Tipp, wo man etwas Schönes in Bezug auf Regentonnen kaufen kann?